3 Tage habe ich also komplett auf feste Nahrungsmittel verzichtet und mich nur von Obst und Gemüsesäften von The Frank Juice ernährt. Als ich das erste Mal von dieser Saftkur gelesen habe, sind mir sofort die Wörter Cleanse und Detox ins Auge gesprungen und damit hatte ich ja bis jetzt nicht meine besten Erfahrungen, weil es mir einfach viel zu schwer gefallen ist auf Salz zu verzichten.  Doch ich war einfach total neugierig wie es so ist drei Tage nur Säfte, Wasser und Kräutertee zu trinken und sonst nichts. Außerdem wollte ich meinem Körper so kurz vorm Sommer eine kurze Pause gönnen und nach der Fresserei in Madrid kamen mir diese Säfte ganz recht. Am Dienstag erreichte mich dann eine riesige Kiste mit 18 gekühlten Säften und ich konnte es gar nicht erwarten loszulegen. Die Säfte werden in Deutschland ganz frisch produziert – kalt gepresst und nie erhitzt.
Momentan liefert Frank Juice nur innerhalb von Deutschland, aber vielleicht wird ja auch bald eine Lieferung nach Österreich möglich sein – Toll wäre es auf jeden Fall. EDIT: Eine Lieferung nach Österreich ist laut der Frank Juice Facebook Seite auf Anfrage möglich. Danke an Michaela für diese Information.

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 Jetzt möchtet ihr aber sicher wissen wie es mir gegangen ist.
Anfangs dachte ich mir nur,  ach sind ja nur 3 Tage, die werden schon schnell vergehen und das wird sicher ganz easy und gar kein Problem für mich. Dann habe ich am Mittwoch in der früh mit der Saftkur begonnen und gleich nach dem ersten Saft ein Hungergefühl verspürt. Ja, ich war mir nicht mehr ganz so sicher, ob die nächsten Tage so einfach werden.
Man trinkt an jedem Tag 6 Säfte je 500 ml und je nachdem für welches Level man sich entscheidet, hat man 2, 3 oder 4 grüne Säfte. Da ich noch keine Erfahrung mit Saftkuren hatte, habe ich mich für Stufe 1 entschieden. Die Säfte sind von 1 bis 6 nummeriert und man weiß also ganz genau welcher Saft als nächstes an der Reihe ist. Normal startet man den Tag mit einem grünen Saft und beendet ihn mit einem weißen. Sollte man zwischendurch großen Hunger verspüren, kann man den weißen Saft auf vorziehen und früher trinken. Ich habe mich aber an allen 3 Tagen an die Reihenfolge gehalten Ich war wirklich sehr neugierig auf die Säfte, aber auch ein bisschen skeptisch, denn ein Saft mit Blumenkohl und Sellerie kann doch gar nicht gut schmecken, oder?

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Saft Nummer 1 – Grün : Über diesen Saft habe ich anfangs gleich viel schlechtes gelesen. Er soll nicht gut schmecken und es gab auch Leute die deswegen die Kur abgebrochen haben, weil der Geruch oder der Geschmack unerträglich ist. Ich habe es aber Gott sei Dank nicht so empfunden.  Es war zwar nicht der beste Saft und ich war Anfangs auch kein großer Fan, aber man kann ihn schon trinken. Mir hat er ein bisschen zu stark nach Sellerie geschmeckt, aber am zweiten Tag hatte ich mich eigentlich schon an den Geschmack gewöhnt. Wichtig ist aber, dass man den Saft wirklich eisgekühlt trinkt , warm kann der glaub ich gar nichts.

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Saft Nummer 2: Gold – Ein Saft aus Ananas, Mizne und Apfel kann doch nur gut schmecken. Der Saft ist super erfrischend und echt lecker. So schnell konnte ich gar nicht schauen war er auch schon wieder leer.

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Saft Nummer 4 (weil 3 war wieder grün): Gelb. Auch dieser Saft war wieder sehr fruchtig und hat mir richtig gut geschmeckt. Die Kombi aus Cayenne Pfeffer, Zitrone und Agave ist einfach Wahnsinn. Er ist zwar doch recht sauer und scharf im Nachgeschmack aber mir hat er super geschmeckt und ich könnte schon wieder einen trinken.

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Saft Nummer 5: Rot – Mit diesem Saft konnte ich mich als einziges nicht so anfreunden. Ich esse zwar gerne Rote Rüben und der Saft war auch nicht schlecht, aber wenn ich die Flasche so anschaue, dann erinnert mich die Farbe eher an einen Saft mit Beeren und wenn man dann einen Schluck macht und Karotte und Rote Rübe schmeckt ist das dann halt nicht so toll. Am ersten Tag habe ich mir noch gedacht, ja zwar nicht mein Fall aber nicht so schlecht und man kann in trinken, doch am letzten Tag ist es mir dann  schon ziemlich schwer gefallen den Saft noch zu trinken, aber ich habe durchgebissen.

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Nummer 6 – Weiß: Das beste kommt bekanntlich zum Schluss und in diesem Fall stimmt das sogar. Bei diesem Saft war ich mir echt nicht sicher, denn die Farbe war komisch und ein Fan von Datteln bin ich auch nicht gerade. Doch er war wirklich total lecker, hat ein bisschen nach Soja Vanillemilch geschmeckt und hat richtig satt gemacht.

Irgendwir red ich hier um den heißen Brei . Jetzt erzähle ich euch endlich wie es mir in den 3 Tagen ergangen ist.

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Es ist mir sogar richtig gut gegangen und was mich sehr verwundert hat, war dass ich richtig gute Laune hatte. Am ersten Tag konnte ich es gar nicht erwarten den nächsten Saft zu trinken, weil ich total neugierig auf die verschiedenen Sorten war. Das Hungergefühl, das ich am ersten Vormittag verspürt habe, hat sich sehr schnell gelegt. Man trinkt wirklich alle 2 Stunden einen Saft und deshalb bekommt man eigentlich nicht wirklich hunger. Es ist eher die Lust die mich gepackt hat – Ich wollte am liebsten alles essen, Katroffelpürree, Knödel, Nudeln, einfach alles und das schlimmste war wenn es anfangs nach Essen gerochen hat. Es ist einfach total ungewohnt  nichts zu essen und ich glaub aus diesem Grund macht man sich auch so viele Gedanken darüber.  Nach dem ersten Tag hat sich die Lust nach Essen etwas gelegt. Ich habe mich in diesen 3 Tagen richtig wohl gefühlt und war auch ein bisschen stolz auf mich, dass ich so durchhalten. Es gab nur 2 kleinigkeiten die mir aufgefallen sind und zwar war mir zwischendurch immer etwas Schwindelig, aber ich glaube das hatte einfach damit zu tun, dass ich viel um die Ohren hatte und nicht so viel zusätzlich getrunken hatte und das ist eigentlich in diesen Tagen sehr wichtig. Außerdem war ich abends richtig müde und bin sofort ins Bett gefallen. Ich habe auch den Sport bewusst weggelassen, da ich meinen Körper nicht überfordern wollte, denn es ist doch eine große Umstellung. Danach habe ich aber gleich wieder losgelegt und bin an Tag 4 bzw Tag 0 schon wieder ins Fitnesscenter gegangen und hatte wirklich das Gefühl, dass ich viel mehr Energie hatte als sonst und glaubt mir das erste “feste Frühstück” danach hat unglaublich lecker geschmeckt.  Eine andere Sache die ich noch bvemerkt habe, war unreine Haut, die ich aber langsam wieder in den Griff bekomme.  Die letzten Tage war ich aber auch viel in der Sonne und die Kombination aus Chlor, Sonnencreme und Schweiß ist wahrscheinlich auch nicht die beste. Deshalb kann ich auch jetzt nicht genau sagen was genau Schuld an den Unreinheiten ist/war.

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Was hat mir die Saftkur gebracht?

Die drei Tage mit den The Frank Juice Säften waren wirklich toll und ich hätte nicht gedacht, dass ich mir so leicht tue. Ich glaube auch, dass ich es noch 2 Tage länger durchgehalten hätte, wenn ich so an den letzten Tag denke. Es ist echt eine gute Sache, wenn man seinem Körper mal eine Pause gönnt und eine Saftkur macht. Man sollte damit aber echt aufpassen und nicht übertreiben. Meiner Meinung nach sind 5 Tage wirklich das maximum für eine Saftkur und es reicht auch wenn man es alle paar Monate macht. Man lernt gutes Essen wieder zu schätzen und ich versuche auch jetzt nach der Saftkur mich weiter so gut wie es geht gesund zu ernähren (auch wenn ich gerade einen Muffin hatte psst). Ich habe sogar insgesamt eine Woche komplett auf Fleisch verzichtet und es war gar nicht so schlimm, auch wenn ich weiß dass ich nie ganz darauf verzischten würde, aber man macht sich dann doch wieder meh Gedanken um die Ernährung. Ich bin auch ein befürworter der gesunden Ernährung, aber man sollte sich auch ab und zu etwas gönnen, denn Essen ist ja etwas schönes und das sollte man genießen. Jetzt zu der Frage die viele sicher auch brennend interessiert – Habe ich abgenommen?
Ja, ich habe mich extra vor der Kur auf die Waage gestellt um zu sehen ob es unterschiede gibt und ja ich habe nach dem zweiten Tag bereits 2 Kilo weniger gehabt. Wobei ACHTUNG, man muss immer dazu sagen, dass man anfangs immer “nur” Wasser verliert und das Gewicht auch sehr schnell wieder zurück sein kann – So hatte ich auch  gestern 1 Kilo schon wieder oben.  Auch wenn es nur Wasser ist, ist es schön zu sehen, dass sich etwas tut und das motiviert. Ich bin normal kein Mensch der sich regelmässig wiegt und auf die Zahl auf der Waage wert legt, aber es ist doch nett wenn man Veränderungen sieht.  Ich habe es einfach als Motivation gesehen um jetzt wieder so weiterzumachen mit Sport und Ernährung. Auch wenn ich dieser Saftkur anfangs ein wenig skeptisch gegenüber gestanden bin, muss ich sagen ich fand es eine gute Erfahrung und würde es auch wieder machen – Nur halt nicht sofort sondern in ein paar Monaten.  Der Spaß ist zwar nicht günstig, aber man darf nicht vergessen, dass es sich wirklich um frische Säfte handelt und so etwas ist nun mal nicht billig. Ich bin auf jeden Fall am überlegen, ob ich mir nicht einen Entsafter zulegen soll, damit ich mir ab und zu meine Säfte selber machen und vielleicht neue Kombinationen ausprobieren kann.

 

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 Wie ist eure Meinung zu solchen Saftkuren und habt ihr vielleicht schon Erfahrung damit gemacht?

 ** Die Säfte wurden mir von The Frank Juice kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag spiegelt nichts desto trotz meine eigene persönliche Meinung wider.