Irgendwie war der heutige Tag sehr eigenartig – Er hat unglaublich gut mit einer Trainingseinheit begonnen und ich hatte wieder richtig viel Energie und mich unheimlich gut während und auch nach dem Training gefühlt. Ich war guter Dinge und wirklich motiviert meine To Do Liste abzuarbeiten, damit ich den morgigen Feiertag ganz gemütlich angehen und vielleicht auch ein bisschen entspannen kann. Doch irgendwie wollte absolut nichts weitergehen, ich habe zwar ein paar Mails bearbeitet und die wichtigsten Dinge erledigt, aber kürzer ist meine Liste leider nicht geworden, sondern eher länger. Die letzten Monate im Jahr ist immer besonders viel zu tun und ich versuche natürlich vor meinem Urlaub im Dezember alles vorzubereiten. Naja auf jeden fall habe ich gegen Mittag gemerkt, dass es heute nicht wirklich Sinn macht und ich die Zeit lieber anders nutzen sollte, denn vorm Computer sitzen und ins leere starren ist auch eher nicht so das wahre. Deshalb habe ich mich in die Küche gestellt und mir etwas leckeres gezaubert. Natürlich wurde das ganze auch gleich für den Blog fotografiert – so war ich wenigstens ein bisschen produktiv.
Am Nachmittag hatte ich dann noch einen Termin in der Stadt und irgendwie hatte ich das Bedürfnis durch die Gegend zu spazieren. Das war eine unglaublich kluge Idee, denn die Innenstadt war natürlich um 17 Uhr überhaupt nicht überfüllt. Es war irgendwie schön sich einfach mal treiben zu lassen und gedankenlos durch die Straßen zu schlendern, aber gleichzeitig war es auch irgendwie komisch weil ich dann doch ein schlechtes Gewissen hatte, wegen der vielen Arbeit die liegen bleibt. Die Schuld dafür gebe ich jetzt einfach mal dem heutigen Fenstertag, denn an solchen Tagen kann ich irgendwie nie so richtig 100% produktiv sein.
Erst heute habe ich (dank der lieben Frau Hölle) erfahren, dass der Fenstertag in Deutschland Brückentag heißt – wie süß ist eigentlich diese Bezeichnung, deshalb musste ich das hier gleich mal festhalten – Nina lernt ein neues Wort. Brücken/Fenstertag hin oder her, heute war ein wirklich seltsamer Tag und deshalb wird auch jetzt gleich mal der Computer abgedreht die letzte Folge Fear The Walking Dead (passend zu Halloween) geschaut und ein Buch gelesen. Die Arbeit läuft mir bis morgen nicht davon. Auch wenn ich jetzt nicht so happy über meine To Liste bin, die jetzt morgen erledigt werden muss, bin ich froh über die kleine Auszeit (inkl. Gehirnaus Kauf). Ich muss ja gestehen, dass ich an Feiertagen sehr gerne arbeite, denn da kann man alles ganz in Ruhe abarbeiten ohne dass man sofort eine Antwort bekommt. Die Selbstständigkeit hat schon so seine Vor- und Nachteile, und das so richtig abschalten ist mit Sicherheit eher ein Nachteil, aber das habe ich mir ja ausgesucht und irgendwann werde ich es schon noch lernen. So das wars aber jetzt wieder mit meinem Gedanken-Wirrwarr und damit dieser Beitrag auch wirklich Sinn macht, gibt es noch einen weiteren Herbstlook. Wenn es draußen kalt wird komme ich auch wieder richtig in Hutstimmung und ganz ehrlich so eine Kopfbedeckung ist schon ganz praktisch, vor allem wenn man einen Bad Hair Day hat.

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Pullover – Pieces (ähnlicher HIER)
Bluse – Asos
Treggings – Never Denim (ähnliche HIER)
Schuhe – Sacha (Bronx)
Hut – Miss Selfridge (alt, ähnlicher HIER)
Tasche – Stella McCartney Falabella
Mantel – Mango (ähnlicher HIER)
Sonnenbrille – Ray Ban 

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