Travel Diary – Cote d’azur

Ich bin eigentlich schon sehr viel herumgekommen, aber Frankreich war bis jetzt nie wirklich ganz oben auf meiner Liste, ich weiß nicht wieso aber vielleicht habe ich mich einfach zu wenig über dieses Land informiert.  Ich war zwar schon in Paris und auch in den Bergen Skifahren, aber viel mehr kannte ich von Frankreich nicht. Vor kurzem hatte ich dann die Möglichkeit Dank Atout France an einer Pressereise teilzunehmen und eine andere Seite der Cote d’azur  kennenzulernen. In knapp 1 1/2 Stunden ist man mit Fly Niki von Wien in Nizza, perfekt oder?
Viele werden wahrscheinlich so wie ich sofort an Dinge wie, Filmfestival, Stars, riesige Yachten und reiche Menschen denken, doch die Cote d’Azur hat so viel mehr zu bieten. Wusstet ihr zum Beispiel dass man dort auch richtig aktiv sein kann. Man kann ganz tolle Wanderungen machen, sogar einen unterirdischen Klettersteig besuchenund es gibt sogar wellen, also ja man kann auch surfen und alle möglichen Wassersportarten ausprobieren.
Wir hatten leider ziemliches Pech mit dem Wetter, aber trotz Regen hat mich die Cote d’Azur irgendwie in ihren Bann gezogen. Niemals hätte ich mir gedacht, dass es mir dort so gut gefallen wird und ich mir überlege vielleicht mal mit dem Freund & Hund einen kleinen Roadtrip dorthin zu machen. Heute möchte ich deshalb die schönsten Bilder inkl. ein paar Tipps mit euch teilen und euch damit ein bisschen Lust auf Südfrankreich machen.

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MUST DO COTE ‚D AZUR 

Altstadt von Cannes & den Markt besichtigen: Cannes ist eine ganz tolle Stadt, die man unbedingt gesehen haben muss. Da sie nicht sehr groß und sehr überschaubar ist, reichen wahrscheinlich 1 oder 2 Tage, wenn man auch ein bisschen shopping einplanen möchte. Am besten startet man am am Markt mit einem frischen Crossaint und einem Kaffee und lässt sich dann einfach treiben. Ich finde so erkundet man eine Stadt am besten und sieht vielleicht auch Dinge die man anders vielleicht nicht gesehen hätte. Ich bin vor allem ein großer Fan der Hausfassaden und musste jedes zweite fotografieren, weil ich sie so schön fand – Ich bin ein großer Fan dieses Stils.
Auch wenn man sich vielleicht nicht unbedingt etwas kaufen kann/will, die Luxuseinkaufsstrasse ist auf jeden Fall sehenswert. Nicht unbedingt wegen den Geschäften selber, sondern ich fand es total interessant die ganzen Leute die dort ein und ausgehen zu beobachten. Natürlich gibt es auch eine Einkaufsstrasse, in der sich auch normalsterbliche etwas leisten können.

Abendessen La Mirabelle: Dieses kleine entzückende Lokal in der Altstadt von Cannes ist wirklich empfehlenswert. Wir haben zwar etwas länger auf unser Essen gewartet, aber es hat sich wirklich gelohnt. Ich hatte noch nie in meinem Leben so ein gutes Risotto mit so viel Trüffel on top.

– Ausflug nach Sainte Marguerite: Vor Cannes gibt es zwei kleine Inseln die ganz einfach mit einem Boot erreichbar sind und die man auch besuchen kann. Viele von euch kennen bestimmt den Mann mit der eisernen Maske – dieser soll auf dieser Insel gefangen gewesen sein und man kann sich die Festung ansehen. Eine wirklich nette und überschaubare Insel, auf der man einen schönen Spaziergang machen kann. In den Sommermonaten, wenn nicht gerade die Schulklassen auf Landschulwoche auf der Insel sind, hat man auch die Möglichkeit dort zu übernachten.

– Klosterinsel Saint-Honorat:  Auch die zweite Insel, die auch mit dem Boot von Cannes aus erreichbar ist, ist einen Besuch wert. Sie ist um einiges kleiner, aber auch wirklich sehenswert. Auf Saint Honorat leben nämlich noch Mönche die ihren eigenen Wein anbauen, den man natürlich auch verkosten kann. Auf der Insel befindet sich ein einziges Restaurant, das ich euch nur wärmstens empfehlen kann, Wein (natürlich von den Mönchen) und das Essen,w aren ausgezeichnet. Außerdem ist der Ausblick hier einfach traumhaft. Achtung da man auf der Insel nicht übernachten kann, sperrt das Restaurants abends auch zu.

– polynesische Priogen fahren: Eine einmalige Erfahrung war die Fahrt mit einer Piroge und es wird außerdem ganz schön anstrengend mit der Zeit. Pirogen sind Boote aus dem Südpazifik und gleiten sehr leicht auf den Wasser. Sie eignen sich perfekt um die Inseln vor Cannes zu erkunden. Tahitian Adventures bietet dieses Ausflüge seit 2015 an und nicht nur der die Fahrt ist richtig toll, sondern auch die Geschichten von Luc Dessauvages.

– Hoteltipp: La Bastide de l’Oliveraie: Die erste Nacht haben wir in diesem entzückendem Hotel geschlafen. Es ist noch relativ neu und besitzt nur 32 Zimmer. Ich bin ja ein Fan von kleineren Hotels, weil sie irgendwie gemütlicher sind. Das Hotel hat einen wunderschönen Wellness- und Fitnessbereich und man hat die Möglichkeit abends vom Whirlpool (am Dach) den Sonnenuntergang zu beobachten. Die Zimmer sind schön geräumig und das Frühstückbuffet war unglaublich lecker. Es liegt zwar etwas außerhalb der Stadt aber in ca. 10-15 Minuten ist man auch schon im Zentrum.

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Parc de la Moulière beim Dorf Caille – Via Souterrata – Mein persönliches Highlight war auf jeden Fall dieser Programmpunkt. Ein Klettersteig der 300 Meter lang ist und sich 45m Tief unter der Erde befindet. Wir wurden mit Klettergurten und sexy Anzügen ausgestattet und dann ging es in die dunkle Höhle. Dank der Stirnlampen haben wir auch genügend gesehen. Ca. 2 Stunden lang waren wir unterwegs und haben uns die Höhle angesehen und ihre unglaublich tollen Geschichten angehört. Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis und ich rate jeden der in der Gegend ist diesen Klettersteig unter der Erde zu besuchen. Das gute ist, auch bei Schlechtwetter kann man in die Tiefe steigen, so bleibt man wenigstens trocken

Mittagessen im Restaurant Chez Chichoun in Andon – Nach der 2 stündigen Tour waren wir ziemlich hungrig und sind in diesem sehr urigen aber wirklich entzückendem kleinen Restaurant eingekehrt.  Ein ganz einfaches Restaurant mit alten Holzstühlen, dass aber einen ganz bestimmten Charme hat. Vielleicht lag es aber auch an der unglaublich netten Bedienung und dem guten Essen.

Duftkreationskurs bei Galimard – Grasse –  Da das Wetter nicht auf unserer Seite war und wir leider unsere kleine Radtour absagen mussten, stand stattdessen ein Duftworkshop am Programm. Ich muss ja gestehen, ich habe mich sehr darüber gefreut, weil ich so etwas schon immer machen wollte. Wir durften also unser eigenes Parfum kreieren und ich kann euch sagen, dass ich gar nicht so einfach. Ich bin mir immer noch nicht zu 100% sicher ob ich wirklich Happy mit meinem Ergebnis bin, bzw. ob es zu mir passt. Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung und hat großen Spaß gemacht sich durch die ganzen Düfte zu riechen.

Picasso Museum Antibes: Da es auch am nächsten Tag ziemlich regnete musste auch unsere Wanderung abgesagt werden, stattdessen ging es ins Picasso Museum und ich muss auch hier gestehen, es war wirklich sehr interessant. Ich bin ja was Maler usw. betrifft eher ein Banause aber die Geschichten die unser Guide erzählt hat waren total spannend und es war sehr interessant Details über das Leben von Picasso und die Entstehung mancher Gemälde zu erfahren.  Als Schlechtwetterprogramme eine gute Alternative.

Absinth-Probe in der Boutique & Absinthbar “Balade en Provence”- Antibes:  Ich bin ja nicht der größte Absinth Fan aber der Besuch in dieser Bar war wirklich etwas ganz besonderes. Über eine Hintertür geht es in den Keller hinab und dort befindet sich diese kleine aber feine Bar. In dieser coolen Atmosphäre trinkt man dann doch gerne ein Gläschen Absinth.

Restaurant La Closerie / Pâtisserie Cottard- Antibes :  Solltet ihr in Antibes sein und gerne Mehlspeisen essen, dann führt kein Weg an diesem wirklich netten Restaurant vorbei. Wir haben zu Mittag gegessen und das Essen war wirklich lecker. Das Highlight waren aber auf jeden Fall die Mehlspeisen und ratet mal wer sich mal wieder nicht entscheiden konnte.

Thalazur Hotel Baie des Anges: Zum Abschluss unserer Reise ging es noch ins Spa-Hotel Baie des Anges, wo wir uns noch eine Massage und ein Meerwasser-Bad gönnten. Dieses Hotel ist perfekt wenn man ein paar Tage entspannen möchte. Ich war zwar nicht so begeistert, dass man im Pool eine Badehaube tragen musste, aber so habe ich einfach im Saunabereich entspannt. Auch das Abendessen war unglaublich lecker und der Aufenthalt in diesem Hotel war der perfekte Abschluss einer netten Reise.

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– Pressereise: Vielen Dank an Atout france für den tollen Aufenthalt –

7 Kommentare

  1. 01/11/2016 / 9:53 PM

    Das hört sich ja alles richtig toll an, ich war im Sommer an der Cote dAzur und davor war ich genauso wie du, nur in Paris und auch Strasburg, aber Cote dAzur ist wirklich etwas, was man Mal im Leben sehen und erleben muss!!! Ich war in Cannes, Antibes, Nice und Saint Tropez und überall war es einfach traumhaft und genauso sieht es auch auf deinen Bildern aus… ;)
    Mit liebsten Grüßen
    Sandra von http://www.shineoffashion.com
    https://www.instagram.com/sandraslusna/

  2. 02/11/2016 / 6:34 AM

    Wow sehr tolles Travel Diary! Die Fotos sehen wirklich toll aus! Da sieht man wirklich immer mal wieder Orte die man selbst nicht so auf dem Schirm hatte.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at

  3. 03/11/2016 / 6:18 PM

    Ich war im Sommer schon sehr oft mit meiner Familie dort und liebe die Côte d’Azur total! ♡ ♡ Liebe ♡ ♡
    Wahnsinnig tolle Bilder hast du gemacht, ich vermisse es nun schon wieder! :)
    Liebe Grüße, Natascha von SJMB ♡

  4. 05/11/2016 / 5:32 PM

    WOW wunderschöne Bilder! Sieht nach einer unglaublich tollen Reise aus! Und richtig tolle Tipps, danke dafür! Sollte ich mal an die Cote D’azur Reisen, werde ich auf jeden Fall ein paar von deinen To Do’s berücksichtigen! :)

    Liebste Grüße
    Bianca
    http://www.herzmelodie.com

  5. Gu
    17/02/2017 / 1:28 AM

    Hi, mit welcher Kamera und vor allem mit welchem Objektiv hast Du die Fotos gemacht? Toller Bericht!
    Schöne Grüße,
    Gu

    • Nina
      Autor
      17/02/2017 / 10:23 AM

      Mit der Olympus PEN E-PL7 und ich habe das 45mm 1.8 und das 17mm 1.8 verwendet :)

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