Während ich gerade im Zug Richtung Bad Gastein sitze, finde ich nun endlich ein bisschen Zeit ein neues Life Update mit euch zu teilen. Die letzten 2 Wochen waren wieder voll mit Terminen und durchgeplanten Home Office Tagen, da ich in der nächsten Zeit wieder öfters unterwegs sein werde. Damit ich auf Reisen nicht so viel Stress habe, bzw. die alltäglich Dinge auch ein bisschen zur Seite schieben kann, versuche ich immer so weit es geht alles vorzubereiten – wie heißt es so schön Planung ist die halbe Miete. Diese Woche verbringe ich gemeinsam mit Denise und Tobi drei Tage in Salzburg und erkunde die Gegend. Das Programm klingt sehr vielversprechend und ich freue mich auch mal wieder aus der Stadt rauszukommen.

Ich habe heute aber nicht nur ein Life Update für euch, sondern es ist gestern auch mal wieder ein Follow My Week online gegangen. 5 Tage lange habe ich die Kamera dabei gehabt, um euch einfach ein bisschen mitzunehmen und zu zeigen wie so mein Blogger-Alltag aussieht. Natürlich habe ich mir eine Woche ausgesucht, wo viel passiert, damit es auch nicht langweilig wird. Ich tue mir aber noch etwas schwer die Videos kurz zuhalten, denn ich versuche euch natürlich neben vielen Eindrücken auch ein bisschen etwas zu erzählen und ich bin nicht wirklich gut darin wenig zu reden. Wie seht ihr das, wollt ihr lieber kurze Videos mit Eindrücken, oder dürfen sie ruhig auch ein paar Minuten länger dauern?

Die nächsten Reisen stehen an.

Die letzten Wochen habe ich eigentlich versucht viel Zeit in Wien zu verbringen, da das viele Reisen auf Dauer doch echt anstrengend ist. Man sieht zwar viele neue Sachen und erlebt tolle Dinge, aber es bleibt trotzdem einfach unheimlich viel an Arbeit liegen und das ewige hin und her und aus dem Koffer leben ist dann auf lange Sicht auch nicht so prickelnd. Deshalb versuche ich im Jahr 2017 meine Reisen und Kooperationen die nicht in Wien stattfinden ganz bewusst auszusuchen und zu planen, damit ich so viel Zeit wie möglich auch zuhause verbringen kann. Es macht mir wirklich großen Spaß zu verreisen, aber in letzter Zeit bin ich wieder unheimlich gern in Wien. Außerdem kann ich ja auch Tobi nicht überall hin mitnehmen und der kleine Mann hat bei mir da einfach Vorrang.
Nichts desto trotz geht es nun wieder los, die nächsten Tage bin ich wie schon erwähnt mit Salzburger Land in Bad Gastein unterwegs und nächste Woche geht es dann gleich nochmal in die Berge und zwar für 3 Tage ins schöne Zillertal. Außerdem steht Anfang April dann noch ein Wochenende im Südburgenland am Programm. Ich bin immer unheimlich gerne in Österreich unterwegs, denn es gibt so viele tolle Orte und meiner Meinung nach sollte man viel mehr Urlaub im eigenen Land machen.
Im April steht dann die nächste größere Reise an und zwar fliege ich gemeinsam mit der lieben Anna nach Amerika. Vor einigen Wochen haben wir beschlossen für die Rewardstyle Bloggerkonferenz nach Dallas zu fliegen. Ja und damit sich der lange Flug nach Amerika auch wirklich auszahlt haben wir noch einige Tage vorher in der Sonne angehängt. Auf unserer Route stehen die Bahamas und natürlich auch Miami – ich freu mich schon riesig auf diese Reise und vor allem auf Sonne, Strand und Meer. Ein bisschen Arbeiten, schönen Content produzieren, hoffentlich viele neue Dinge lernen und zwischendurch natürlich auch genießen.

Die Sache mit dem Fallschirmspringen 

Ein Thema das ich eigentlich schon seit längerer Zeit mal ansprechen wollte, aber irgendwie war noch nicht der richtige Moment da. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, wird vielleicht mitbekommen haben, dass ich schon sehr lange man Fallschirmspringen gehen wollte. Eigentlich wollte ich mir diesen Wunsch in Australien endlich erfüllen, doch es ist dann doch alles anders gekommen. In Sydney am Strand habe ich eine Künstlerin beim Malen beobachtet und musste mir danach sofort ihren Instagram-Account anschauen, denn sie strahlte so viel Lebensfreude aus und das faszinierte mich unglaublich. Nachdem ich ihre Geschichte gelesen hatte, war ich den Tränen nah und irgendwie ist mir auch total die Lust vergangen, jemals aus einem Flugzeug zu springen. Em Carey, so der Name des Mädchens sprang vor einigen Jahren in den Schweizer Alpen aus einem Flugzeug und erlitt dabei schwerer Verletzungen – sie konnte ihre Beine nicht mehr Spüren. Doch das starke Mädchen kämpfte sich zurück ins Leben, lernte wieder zu laufen und strahlt so viel Freude und Glück aus – Ihre gute Laune (ich folge ihr unheimlich gern auf Instastories) ist ansteckend und ich ziehe wirklich den Hut vor dieser tollen Frau. Auch wenn ich weiß, dass es natürlich ziemliches Pech war und das Risiko bei einem Fallschirmsprung zu verunglücken sehr gering ist, habe ich irgendwie trotzdem keine Lust mehr.
Als mich dann das Team von Windobona angeschrieben hat ob ich denn nicht Lust hätte in Wien Indoor Skydiving auszuprobieren, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen und zugesagt. Natürlich ist das Gefühl wahrscheinlich nicht vergleichbar, aber es hat richtig viel Spaß gemacht, einfach mal so im Windkanal zu schweben. Es ist übrigens gar nicht so einfach, aber wenn man den Dreh mal heraus hat ist es echt wirklich witzig und ich habe mich sogar das eine oder andere Mal gedreht.

Some Changes 

In nächster Zeit wird sich bei mir ein bisschen was tun. Es sind zwar keine Veränderungen die ihr auf den ersten Blick vielleicht merken werdet, aber für mich wird es doch ein recht großer und aufregender Schritt werden. Im April werde ich mein erstes Büro beziehen und somit dem Homeoffice Lebewohl sagen. Lange genug habe ich nun von zuhause aus gearbeitet und nach knapp 2 Jahren kann ich sagen, auf Dauer muss man die Arbeit einfach vom Privatleben trennen und versuchen auch ein bisschen Abstand gewinnen. Dadurch dass mein Schreibtisch zuhause auch im Wohnzimmer steht und dieser Raum nie ein Raum der Entspannung sein wird, ist dieser Schritt für mich glaub ich ein ganz wichtiger. Ich freue mich schon richtig darauf mich morgens wieder fürs Büro fertig zu machen und natürlich auch auf das Einrichten und das steht in den nächsten Wochen an. Außerdem möchte ich mir gerne ab Mai Verstärkung holen und da ist ein Büro natürlich auch ein Vorteil. Ich möchte hier noch nicht zu viel vorweg nehmen und werde dazu zeitgerecht noch einen Beitrag verfassen, aber sollte jemand auf der Suche nach einem Praktikum sein, freue ich mich natürlich über Initiativbewerbungen von euch. Mehr dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt, denn jetzt ist mal das Büro an erster Stelle.

Me Time X Freizeit X Arbeit

Momentan bin ich richtig stolz auf mich wie ich meine Arbeit und Freizeit trenne. Ich habe euch ja schon das eine oder andere Mal erzählt das ich im Jahr 2016 echt etwas zu viel gearbeitet habe und an meine Grenzen gestossen bin. Für 2017 habe ich mir vorgenommen alles etwas anders anzugehen und die Reise nach Australien hat mir da auch sehr geholfen. Die entspannte Art der Australier ist wohl etwas hängen geblieben und ich stresse mich nun nicht mehr so wie noch vor ein paar Monaten. Ich versuche mich realistische To Do Listen zu schreiben, konzentriert zu arbeiten aber auch nicht mehr bis Tief in die Nacht in die Tastatur zu hausen. Klar gibt es auch Phasen an denen ich am Wochenende den Laptop aufklappen und arbeite, aber dafür nehme ich mir dann auch unter der Woche mal Zeit für mich und gönne mir eine Auszeit. Auch am Abend setze ich mir Grenzen und schalte mal wirklich ab und es tut mir so unglaublich gut. Ich setze mich nicht mehr so unter Druck und bin viel entspannter. Auch mein Tag hat nur 24 Stunden und ich arbeite ja doch alleine – ich glaube das musste mir erst richtig bewusst werden. Es ist unheimlich wichtig, dass man sich wirklich Zeit für sich nimmt und auch Abstand gewinnt. Mein größer Ausgleich ist momentan der Sport und ich nehme mir wieder bewusst Zeit dazu und suche nicht andauernd Ausreden und es tut mir unheimlich gut.

Gute und Schlechte Zeiten 

Zum Schluss noch ein guter Spruch den die Mädls von The Daily Dose gestern gepostet haben und den ich noch gerne mit euch teilen möchte, weil er auch für mich in letzter Zeit wieder sehr oft zutrifft. Man muss sich einfach klar sein, dass jeder Mensch ab und zu durch schwierige und nicht so schöne Phasen geht.

There is nothing in nature that blooms all year long. So don’t expect yourself to do so either.