So schnell kann es gehen und unsere Tage auf den Bahamas und auch in Miami sind auch schon wieder um. Irgendwie ist es für mich immer noch ganz surreal, denn ich habe noch nie so einen schönen Ort wie die Bahamas gesehen. Unendliche Naturstrände, türkisblaues Wasser und keine Menschenseele – diese Inseln sind wirklich ein Paradies auf Erden.  Eigentlich wollte ich euch schon vor ein paar Tagen von den Bahamas erzählen, aber mein Laptop wurde von der Luftfeuchtigkeit gekillt und so hatte ich keine Möglichkeit meine Fotos zu bearbeiten.

Heute habe ich aber endlich den ersten Bahamas Beitrag inkl. Video von Anna für  die euch. Bevor ich alle Infos rund um die Exumas und unseren Aufenthalt mit euch teile, möchte ich heute ein bisschen was über unseren Tagesausflug erzählen.  Es gab ein paar Gründe wieso wir uns für die Exumas entscheiden haben und einer war auf jeden Fall der Strand mit den wilden Schweinchen. Es gibt unzählige Touren und man sollte sich hier auch auf jeden Fall erkunden, damit man auch das richtige bzw. passende findet. Wir haben uns für Robert’s Island Adventures entschieden und die Tour war echt super nett. Sie wurde uns von unserer Airbnb Gastgeberin empfohlen und sie hat sogar alles für uns gebucht und wir mussten uns um nichts kümmern. Ich habe zwar keinen Vergleich wie die anderen Touren aussehen, aber ich diesen Tagesausflug kann ich nur empfehlen. Wir haben unheimlich viel gesehen, die Gruppengröße war voll ok (wir waren insgesamt 10 Personen) und der Tourguide und Captain hat und es viel erzählt. Der Preis war zwar nicht ohne, aber wer auf die Bahamas fliegt, dem muss klar sein, dass hier nichts wirklich billig ist. Gekostet hat uns die Tagestour 185$ pro Kopf und das Mittagessen oder Wasser war hier nicht inkludiert. Man wird aber vom Hotel/Airbnb abgeholt und verbringt dann den ganzen Tag am Boot und erkundet die Gegend.

Erster Stopp war bei und die Insel der Iguanas was schon mal sehr beeindruckend war solche Inseldrachen so nah zu sehen. Wir waren relativ zeitig dran und so hatten wir die kleine Insel ganz für uns alleine. Diese Tiere sind schon sehr majestätisch und ich hatte schon ziemlichen Respekt. Ich habe mich zuerst gar nicht hingetraut, weil man ja nicht weiß wie diese Wesen reagieren. Danach haben wir die Inseln in der Gegend erkundet und es ist unglaublich was für Häuser auf diesen Privatinseln stehen und was der Spaß kostet, aber wer hat der hat, richtig?

Als nächstes ging es auch schon zu den schwimmenden Schweinen. Diese Tierchen sind die Hauptattraktion und ja wenn man nicht gleich in der Früh hinfährt, dann wimmelt es hier nur von Menschen, was eigentlich ziemlich schade ist. Zur Geschichte, vor 10 Jahren hat ein Mann zwei Schweine auf die Insel gesetzt um Nahrung dort zu haben, doch irgendwie haben sich diese Schweinchen so schnell vermehrt, dass es zu der Attraktion auf den Bahamas wurde. Die Schweine leben frei auf der Insel und teilweise gehen sie auch ins Meer schwimmen und sind relativ handzahm. Leider denken viele Menschen auch nicht mit und füttern die Tiere mit irgendeinem blödsinn – so gab es neben Brot, Obst und Gemüse auch Chips und Kräcker und das ist wohl nicht gerade das richtige Essen für die Tiere. Es ist irgendwie echt schade wie sich dieser Ort verändert hat, aber ja jeder möchte natürlich zu den schwimmenden Schweinen, so auch wir. Achja Achtung, die Schweine sind zwar sehr handzahm, aber die großen können auch beißen oder klettern auch einfach mal auf einem herum – eigentlich total klar, denn sie sind Menschen ja gewöhnt.

Weiter ging es dann nach Staniel Cay wo wir Zeit hatten um im Yacht Club mittag zu essen. Hier gab es leckere Fisch Sandwiches und natürlich auch ganz klassisch Bahamas Mamas. In Staniel Cay hatte man auch die Möglichkeit mit Haien zu schwimmen und sie zu füttern. Da wir aber wie schon erwähnt zu Mittag dort waren, sind auch hier viel zu viele Menschen gewesen. Als nächstes ging es dann zur Thunderball Grotto, wo wir die Möglichkeit hatten zu schnorcheln. Da es aber genau in diesem Moment (Gott sei Dank aber nur ganz kurz) zu regnen begonnen hat, haben wir uns gegen das schnorcheln entschieden und sind lieber am Bott geblieben.
Letzter Stopp unserer Tour war eine wunderschöne riesengroße Sandband und so etwas habe ich echt noch nie in meinem Leben gesehen. Ein kleines Fleckchen mitten im Meer und rundherum einfach gar nichts.

Danach ging es auch wieder zurück. Kleiner Tipp man sollte sich etwas zum drüberziehen mitnehmen, denn durch den Fahrtwind kann es ganz schön frisch am Boot werden. Außerdem sollte man sich unbedingt gut eincremen, denn die Sonne ist wirklich nicht zu unterschätzen.

Die Tour war im großen und ganzen echt sehr schön. Klar waren an bestimmt Orten viele Touristen aber das ist “leider” normal bei solchen Orten. Wenn man aber früh dran ist kann man den Menschenmassen eigentlich gut entkommen. 

So und zum Schluss gibt es als Einstimmung auf das Travel Diary, das in den nächsten Tagen folgen wird noch das tolle Travel Diary von Anna.