So schnell kann es gehen und der Juli ist auch schon wieder um und der August, mein Geburtstagsmonat hat begonnen. Ich weiß ich wiederhole mich, aber umso älter man wird umso schneller vergeht die Zeit. Ich habe das Gefühl der Sommer hat gerade erst begonnen und stattdessen nähern wir uns mit großen Schritten dem Herbst. Die letzten Monate waren von vielen Ups & Downs geprägt und das Jahr 2017 hat für mich bis jetzt sehr viele Veränderungen mit sich gebracht. Deshalb habe ich mir gedacht es wird Zeit für ein kleines Life-Update, denn das letzte ist ja doch schon wieder ein bisschen her. Außerdem tut es richtig gut, wenn man sich viele Dinge einfach mal von der Seele schreibt und so kann ich euch gleich wieder ein bisschen an meinem Leben teilhaben lassen. Ihr seht ja doch immer nur die schönen Seiten hier auf meinem Blog, aber dass auch ich mal Tage habe an denen ich den Wald vor Bäumen nicht mehr sehe, wissen nur wenige. Ich versuche eigentlich immer schon auch die weniger schönen Dinge anzusprechen, denn das Leben ist nun mal kein Ponyhof – nein auch nicht bei uns Bloggern, auch wenn es oft so aussieht. Genau aus diesem Grund gibt es aber auch diese Art von Posts, wo ich einfach mal meine Gedanken aufschreibe.

ZEIT FÜR MICH 

Ich muss ehrlich zugeben, die letzten Wochen ist es mir ziemlich gut gegangen und ich habe jede Minute genossen und mich nicht mehr so extrem stressen lassen wie noch vor einem Jahr. Das Wort Freizeit hat wieder einen neuen Stellenwert in meinem Alltag eingenommen und ich muss schon sagen, es ist schön wenn man Dinge mal ganz ohne der Onlinewelt erlebt und genießt. Ich habe unheimlich viel unternommen und die Zeit mit lieben Menschen verbracht und ja das hat mir alles wirklich sehr gut getan. Nichts desto trotz ist die Zeit für mich selbst viel zu kurz gekommen. Klar ist es schön, wenn man nicht viel alleine ist, aber ich glaube es ist auch unheimlich wichtig, dass man sich mal bewusst mit sich selbst und allen Dingen auseinandersetzt – tja das habe ich die letzten Wochen wohl verabsäumt. Nach dem tollen Hoch folgt jetzt ein Tief und da spielen mehrere Faktoren mit, auf die ich jetzt auch gar nicht näher eingehen will. Irgendwie herrscht ein unheimliches Chaos in meinem Kopf und es wird Zeit, dass ich mir wieder mehr Zeit für mich selber nehmen und wenn es nur ein gemütlicher Abend mit Netflix am Sofa ist.

MEIN JOB NERVT MICH 

Ein weiterer Punkt der sicher auch sehr viel mit meinem kleinen Down zu tun hat, ist mein Job. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es Blogger zu sein und genieße es, dass ich so viele Freiheiten habe und mein eigener Chef bin. Doch auch der Beruf Blogger hat seine Schattenseiten und momentan überwiegen die negativen Dinge extrem. Aus diesem Grund ziehe ich mich auch ein bisschen zurück, besuche kaum Events und sobald ich das Büro verlasse, ist bei mir auch wirklich Feierabend. Morgens fällt es mir schwer aufzustehen und auch wenn ich wirklich gerne ins Büro fahre, weil ich dort einfach am produktivsten bin, zögere ich es dann doch immer ein bisschen raus. So eine Phase wie jetzt wo mich alles einfach nur nervt hatte ich wirklich noch nie und es ist gar nicht so einfach da wieder herauszukommen. Was mir unheimlich auf die Nerven geht ist, dass man als Blogger oft belächelt wird – jeder kann ja mal schnell ein paar schöne Fotos posten und einen Text dazuschreiben. Es steckt einfach so viel Arbeit hinter all dem was hier passiert und ich habe oft das Gefühl viele Menschen sehen das gar nicht. Hier meine ich aber auf keinen Fall meine Leser, denn ihr wisst mittlerweile ganz gut was wir Blogger für einen Aufwand betreiben um schöne Fotos und Beiträge zu erstellen. Hier geht es eher um außenstehende Personen, die nicht so viel Ahnung von dieser doch recht neuen Welt haben und ja hier zähle ich auch einige Firmen dazu. Solche Sachen zehren wirklich an den Nerven, vor allem wenn man sich bemüht und sehr viel Zeit und Energie hineinsteckt. Ich weiß nicht was der Auslöser hierfür war, aber momentan versuche ich mich doch sehr aus allem rauszuhalten. Man ist als Blogger auch immer einen gewissen Druck ausgesetzt, den man sich aber sicher oft selber auferlegt – man muss immer up to date sein, sich neue Dinge einfallen lassen, networken, 24/7 online, immer Happy sein und am besten schnell abliefern. Ich muss sagen das raubt einem doch manchmal die Kräfte, auch wenn es vielleicht nicht so wirkt. Ich weiß solche Phasen gibt es in jedem Job und es war mir klar, dass es früher oder später soweit kommen wird, doch ich muss für mich jetzt entscheiden wie es weitergehen soll, denn so wie jetzt geht das auf Dauer nicht. Das soll aber auf keinen Fall heißen, dass ich aufhöre zu bloggen – so schnell werdet ihr mich nicht wieder los.

FERNWEH – ALLEINE REISEN

Wo wir auch schon beim nächsten Thema sind, dem Reisen. Eigentlich wollte ich den Sommer über in Wien bzw. Österreich bleiben. Einfach mal ein bisschen Kräfte sammeln und hier entspannen. Doch so ganz funktioniert das dann nicht. Mich plagt nämlich schon wieder das Fernweh und am liebsten würde ich gleich heute in den nächsten Flieger steigen. Meine Mama hat erst letztens zu mir gesagt, aber du warst doch erst auf den Bahamas? Ja das stimmt, aber diese Reise ist doch schon wieder 4 Monate her und wenn man gewohnt ist viel zu reisen, dann ist das einfach zu lange. Vor allem in der jetzigen Phase wo es mir nicht ganz so gut geht zieht es mich wieder weg und vor ein paar Tagen ist eine Idee, die ich schon ziemlich oft hatte wieder in meinem Kopf aufgepoppt. Geh doch einfach ein Monat alleine nach Bali und gönne dir eine Auszeit. Ich weiß gar nicht wie oft ich diesen Gedanken schon hatte, doch irgendwie hat mich dann doch immer irgendetwas davon abgehalten. Seit Ewigkeiten will ich nach Bali fliegen um surfen zu gehen. Irgendwie hat es bis jetzt einfach noch nicht geklappt, weil einfach andere Destinationen Vorrang hatten. Nun geht mir diese Idee aber schon seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf und ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich es jetzt machen muss, denn wer weiß ob ich es sonst jemals machen werde. Momentan bin ich gerade dabei ein paar Sachen zu klären und eine Pro und Contra Liste zu erstellen, wobei ich sagen muss, dass es nicht wirklich etwas gibt was dagegen spricht. Außer vielleicht, dass ich ein ziemlicher Schisser bin und nicht weiß was mich erwarten wird, wenn ich alleine verreise. In den letzten Tagen habe ich aber so viel Zuspruch von euch bekommen, dass meine Sehnsucht immer größer wird und mal schauen, vielleicht buche ich demnächst einfach mal einen Flug. Dann gibt es kein zurück mehr. Ein Monat, Sonne, Strand, Meer, Surfen und Yoga, das klingt doch nach einem Plan oder was meint ihr?

MEIN ERSTES AUTO 

Seit Anfang Juli habe ich ja ein Auto von Fiat für drei Monate zu Verfügung gestellt bekommen und ich kann euch gar nicht sagen wie Happy ich damit bin. Bis jetzt war es nämlich eher so, dass ich lieber Beifahrer war und mich immer gedrückt habe wenn es ums Autofahren geht. Mittlerweile fahre ich aber unheimlich gerne und ich kann mir meinen Alltag gar nicht mehr ohne Auto vorstellen. Man ist einfach so viel flexibler und kann auch mal spontan irgendwo hinfahren. Ich muss schon sagen, ich genieße es schon sehr und bin sehr am überlegen ob ich mir nach diesen 3 Monaten nicht ein eigenes Auto zulegen soll. Der Fiat500 Riva ist schon ein wirklich tolles Auto und vor allem für die Stadt einfach perfekt. Musik an, Dach runter und schon kann es losgehen – der perfekte Begleiter für die Sommermonate.

FOOD

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, sind in letzter Zeit eher wenige Rezepte online gegangen. Das hat den einfachen Grund, dass es mich kaum gefreut hat mich in die Küche zu stellen und zu kochen. Ich weiß nicht wieso mir hier so die Motivation fehlt, aber es könnte damit zu tun haben, dass ich einfach so viele Restaurants vor meiner Tür habe und dann doch lieber Essen gehe, als mir etwas zu kochen. Da das auf Dauer natürlich eher ins Geld geht, muss sich das aber jetzt wieder ändern und ich werde mich am Wochenende gleich mal hinzusetzen und nach ein paar Rezeptideen suchen. Vor allem wird es Zeit, dass ich mal wieder ein bisschen auf meine Ernährung schaue, denn in den letzten Wochen habe ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht und langsam meldet sich mein Körper zu Wort. Ich habe früher kaum Schokolade und Co gegessen, nicht weil es mir nicht schmeckt, sondern weil ich einfach nicht so Lust darauf hatte. In letzter Zeit habe ich aber irgendwie immer etwas zuhause und meistens hält das dann nicht lange. Ich merke einfach, dass mir der viele Zucker nicht wirklich gut tut und vor allem meine Haut (und Kopfhaut) meldet sich und streikt. Deshalb werde ich wieder mehr Gemüse & Co auf meinen Speiseplan setzen und die Schokolade erstmals wieder streichen. Natürlich nicht ganz, denn wir wollen ja nicht übertreiben.

BE HAPPY 

Ja und zum Schluss möchte ich hier aber noch ein paar positive Worte da lassen, denn es soll ja nicht wirken als wäre ich nur deprimiert und schlecht gelaunt. Nein auf keinen Fall.  Auch wenn ich gerade ein Down habe und mich an vielen Tagen nicht so gut fühle, muss ich sagen, dass ich mein Leben in vollen Zügen genieße. Ich habe so viele liebe Menschen um mich herum und dafür bin ich wirklich dankbar. Ich versuche das beste aus jedem Tag rauszuholen und einfach das zu tun was mir Spaß und mich glücklich macht.
Wenn ich morgens aufwache und merke, oje heute ist kein guter Tag, versuche ich irgendwie die guten Dinge zu sehen und mich selber ein bisschen aufzubauen und zu motivieren. Oft klappt das ganz gut muss ich sagen und dann nimmt der Tag noch eine gute Wendung. Ja und wenn es mal nicht klappt, dann ist das halt so. Jeder Mensch hat mal einen schlechten Tag oder eine schlechte Woche, das vergeht und mittlerweile nehme ich es einfach so an wie es ist. Man muss einfach versuchen das Beste daraus zu machen und wenn das auch nicht klappt, kann man sich immer noch unter der Bettdecke verkriechen.  Ich will damit nur sagen, dass es ganz normal ist mal traurig oder schlecht gelaunt zu sein, auch bei uns Bloggern.

Ja und in diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Donnerstag