Unterwegs im Weinviertel

Werbung: In Zusammenarbeit mit Weinviertel DAC

Vom Salzburger Land ging es gleich weiter ins wunderschöne Weinviertel und ich muss sagen, ich war wirklich erschaut wie schön es dort ist. In knapp einer Stunde ist man von Wien in der Weinregion und kann das Stadtleben einfach mal hinter sich lassen. Der Grund für meinen Tagesausflug war die Weinlese, die im Herbst ansteht und dank dem Weinviertel DAC durfte ich an diesem tollen und sehr interessanten Prozess teilhaben und den Weinbauern über die Schulter schauen. Ich muss gestehen, ich kenn mich mit Wein nicht wirklich gut aus, aber ich kann sagen ob er mir schmeckt oder nicht und eigentlich ist das ja am wichtigsten. Natürlich war mir schon vorher klar wie Wein entsteht, aber es war sehr interessant wirklich Schritt zu Schritt zu sehen und es ist unglaublich wie viel Arbeit eigentlich dahintersteckt. Gemeinsam mit Stefaniegoldmarie  und Steffi von leo & other stories  durften wir beim Wein lesen helfen, den leckeren Traubenmost kosten und in den Weinbergen Mittagessen inklusive Weinviertel DAC Grünen Veltliner natürlich.

Viele von euch fragen sich jetzt sicher was ist der Weinviertel DAC eigentlich und auch mir ist es davor so ergangen. DAC steht für „Districtus Austriae Controllatus“ und heißt so viel wie, kontrollierte österreichische Herkunftsbezeichnung. Der Weinviertel DAC ist immer ein Grüner Veltliner und es wird auf Dinge wie Qualität, Nachhaltigkeit, Service und Kellerwirtschaft geachtet – Bei einer Blindverkostung wird entschieden welcher Wein den Namen Weinviertel DAC erhält. Wir haben einen dieser zertifizierten Weinbaubetriebe besucht und es hat echt Spaß gemacht dem Weinbauern bzw. seiner Frau zu lauschen. Für uns ging es nach einer kurzen Most und Sturmverkostung (Oh Gott ich könnte beides ja Literweise trinken) gleich in die Weinberge. Mit Gummistiefeln und einem Kübel ausgerüstet hieß es dann ran an die Arbeit und ich muss echt sagen Hut ab an all die Arbeiter, die den ganzen Tag die Trauben lesen und zum Hof bringen. Nie hätte ich gedacht, dass es so anstrengend sein kann – Pro Saison erhält mal ca. 175 000 Liter Wein und das ist doch nicht so wenig. Es war unheimlich schön zu sehen wie leidenschaftlich die Weinbauern bei der Arbeit sind und wenn man sieht wie so ein Wein entsteht schmeckt er gleich noch viel besser.

Fotos: Romeo Felsenreich

4 Kommentare

  1. 05/10/2017 / 3:20 PM

    ein super schöner Beitrag libe Nina! bin total begeistert von den schönen Fotos und auch dem Video! als Kind war ich auch oft in den Weinbergen und hab das immer total schön gefunden :)

    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

  2. 06/10/2017 / 6:57 AM

    Hallo Nina,
    was für eine schöne Geschichte mit Blick hinter die Wein-Kulissen!
    Klingt nach einem sehr interessanten und lustigen Tag, und die schönen Fotos vermitteln die Stimmung ideal!
    Ciao Markus
    http://www.markusjerko.at/wallpaper.htm

  3. 06/10/2017 / 9:01 AM

    Hallo Nina,

    Finde den Beitrag echt gelungen & die Bilder sind ein Wahnsinn <3

    Da ich eine Wein-Herkunft besitze möchte ich mich dazu einbringen ;-)
    DAC ist keine reine Bezeichnung fürs Weinviertel – im Weinviertel ist es richtig, da ist der Grüne Veltliner die Rebsorte, die am meisten angebaut ist und deshalb wird DAC im Weinviertel nur der GV bezeichnet. Im Kamptal oder Kremstal zum Beispiel wird DAC für den Grünen Veltliner und auch den Riesling verwendet. Es ist eigentlich immer die Rebsorte, die für eine Region die wichtigste darstellt.

    175 000 Liter Wein ist ebenfalls immer unterschiedlich – das hängt ganz stark von der Grundfläche (für eine solche Menge, wie die beschriebene brauchst du jedoch denke ich etwa 20ha) des Winzers ab – bei dem ihr zu Besuch gewesen seid, der bekommt aus seiner Fläche eben diese Menge heraus. Zusätzlich hängt es auch davon ab, wie die Witterung (Regenfälle, Sonnenstunden, Unwetter z.B. Hagel,; Frost) gewesen ist. Weiters ist im Vergleich zur Wachau oder auch dem Kamptal das Weinviertel weitläufiger und weniger steil – das heißt dort ist die Bewirtschaftung doch ein bisschen einfacher, weil maschinell einiges einfacher zu gestalten ist. Wenn du wie in der Wachau oder im Kamptal Terassen hast, muss doch etwas mehr händisch gearbeitet werden – wobei das im Weinbau generell noch der Fall ist bzw. die Maschinen sich mittlerweile auch verändert haben, dass die Bearbeitung leichter ist. In Südtirol läuft es ähnlich ab, weil die Flächen ebenfalls auf steilen Hängen liegen (für Italien gibts btw DOC als kontrollierte Herkunftsbezeichnung).

    Wein ist ein ganz spannendes Thema und auch ich kenne mich nicht perfekt aus – ich bin einfach damit aufgewachsen, jedoch habe ich es weder studiert, noch arbeite ich in einem Betrieb. Ein bisschen was bleibt dann doch hängen wenn man 'zwangsläufig' damit konfrontiert wird.

    So genug jetzt und viel Spaß bei deinem nächsten Weinbau oder Heurigen Besuch.
    Alles Liebe, Marlene

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