Es wird Zeit, dass ich endlich meine ausstehenden Travel Diaries mit euch teile, denn da haben sich mittlerweile so einige unter meinen Entwürfen angesammelt. Langsam ist es mir auch ein bisschen peinlich, wenn man bedenkt, dass einige Reisen doch schon ein bisschen länger her sind. Den Start macht heute ein weiterer Beitrag meiner Australienreise, die mittlerweile fast 1 Jahr her ist und ich hoffe, ich kann noch alles Erlebte wiedergeben. Irgendwie ist es mir bei Australien besonders schwer gefallen Beiträge zu verfassen, weil es der erste Urlaub war, wo ich versucht habe abzuschalten. Ja, und wenn man nicht gleich danach alles aufschreibt, dann können die Dinge schnell mal in Vergessenheit geraten. Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt noch Beiträge dazu schreiben soll, aber es wäre einfach schade, wenn ich euch die ganzen Eindrücke inkl. Tipps vorenthalten würde. Ich hoffe ihr seid also bereit für meine Bilderflut.

Nach Melbourne stand Sydney am Programm und ich muss sagen, diese Stadt hat mich total umgehauen. Am Liebsten wäre ich ja sofort dort geblieben – 4 Tage waren eindeutig zu kurz, denn es gibt einfach so viel zu entdecken und auch das Angebot an leckeren Lokalen ist einfach riesig. Sydney ist definitiv eine Stadt, in der ich es ruhig länger ausgehalten hätte.

Gewohnt haben wir relativ zentral im Parkroyal am Darlin Harbour und es gibt eigentlich nichts an diesem Hotel auszusetzen. Da wir ja doch 4 Wochen unterwegs waren, haben wir sehr darauf geachtet, dass die Hotels leistbar und öffentlich gut erreichbar sind. Die Zimmer waren schön und das Frühstück, welches wir einmal getestet haben, war sehr gut und die Auswahl war sehr groß. Mehr kann ich zu diesem Hotel auch gar nicht sagen, weil wir relativ wenig Zeit dort verbracht haben. Empfehlen kann ich es aber auf jeden Fall, weil vor allem die Lage einfach top war und man relativ schnell überall ist.

MUST SEES

In 4 Tagen kann man wirklich nur einen Bruchteil der Stadt sehen, aber wir haben versucht die wichtigsten Dinge abzugrasen und uns auch ein bisschen treiben zu lassen. Unterwegs waren wir eigentlich immer mit der Ubahn oder mit Uber, denn das funktioniert auch in Australien super und die Fahrer waren immer unheimlich freundlich.

Bondi Beach – also dieser Ort hat mich eindeutig am meisten umgehauen und ich war sofort verliebt. So ein Häuschen in Bondi Beach, ja das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich mag den Flair von diesem Stadtteil unheimlich gerne. Jeder geht mit seinem Hund an der Promenade laufen, man kann surfen, es gibt leckere Lokale und coole Concept Stores und die Leute sind einfach so freundlich. Es gibt einen richtig coolen Skatepark, eine Wand an denen sich Künstler verewigen und das Iceberg Schwimmbad ist natürlich auch ein Must See. Wie ihr sehen könnt, Bondi Beach hat es mir richtig angetan.

Bondi to Coogee walk – Dieser “Spaziergang” wurde mir wie so viele andere Dinge von Mani empfohlen und auch wenn wir aus Zeitgründen und wegen der Hitze nicht den ganzen Walk geschafft haben, kann ich ihn euch nur wärmstens empfehlen. Man geht direkt am Meer entlang und kommt immer wieder bei vielen kleinen Stränden vorbei und der Ausblick ist einfach unglaublich. Kleiner Tipp, nehmt euch viel Wasser mit und meidet die Mittagshitze, falls ihr im australischen Sommer  in Sydney seid.

Manly – In Manly waren wir an Weihnachten und leider waren die meisten Shops und Lokale aus diesem Grund geschlossen. Deshalb kann ich euch über diesen Ort nicht ganz so viel berichten, denn wir sind eigentlich nur am Strand gelegen und haben entspannt. Schön ist es aber trotzdem und auf jeden Fall ein Besuch wert. Man erreicht Manly übrigens ganz einfach mit der Fähre.

Royal botanical Garden – Hier haben wir sogar richtig viel Zeit verbracht, weil der Garten nicht nur wunderschön, sondern auch extrem riesig ist und man sich schnell mal verläuft. Irgendwie fühlt man sich gar nicht wirklich wie einer Großstadt und genau solche Orte liebe ich.

Sydney Opera House & Harbour Bridge  – Natürlich darf man die zwei wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Sydney auf keinen Fall auslassen und ja sie sind wirklich sehenswert und einen Besuch wert. Wir waren aus Zeitgründen zwar nicht in der Oper, aber wir haben sie uns dafür von unterschiedlichen Blickwinkeln und einmal bei Tag und auch bei Nacht angesehen.

The Rocks – Eine Gegend, die mir unheimlich gut gefallen hat, war The Rocks. Hier gibt es viele coole Bars und es ist eigentlich immer etwas los. Sehr zu empfehlen ist zum Beispiel die Rooftop Bar vom The Glenmore Hotel. Hier gibt es leckere Drinks, gute Burger und man hat einen tollen Blick auf die Oper.

FOOD FOOD FOOD 

Was natürlich auf keinen Fall fehlen darf, sind meine Empfehlungen bzgl. Essen und ja in Sydney kann man so richtig gut speisen, wenn auch nicht wirklich günstig. Doch wenn man auf Urlaub ist, darf man sich auch mal etwas gönnen und zu gutem Essen sagt kaum wer nein.

The Rabbit Hole – Alle Matcha Liebhaber, sollten unbedingt im The Rabbit Hole vorbeischauen, denn hier gibt es unglaublich viele Speisen und Getränke mit dem leckeren Grüntee. Dieser  Ort ist nicht nur wahnsinnig fotogen, auch das Personal war so richtig freundlich und das Essen ein Traum. Wie immer konnten wir uns nicht nur für eine Speise entscheiden und haben natürlich gleich mehr ausprobiert. Es hat alles richtig gut geschmeckt, aber die Buddah Bowl war auf jeden Fall mein Favorit.

Harrys – Dieses Lokal war mein absolutes Highlight muss ich gestehen und ich hab nicht nur die halbe Speisekarte bestellt, sondern auch ein Vermögen ausgegeben. Jede Speise und jedes Getränk war aber der absolute Wahnsinn und wenn ich nur daran denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Dieses Plätzchen ist nicht ohne Grund so beliebt und es kommt schon mal vor, dass man etwas länger auf einen Tisch wartet, wenn man nicht reserviert hat.

Fischmarkt – Jeder der gerne Fisch hat, sollte dem Fischmarkt unbedingt einen Besuch abstatten. Nicht nur die Austern, sondern auch das frische Sushi dort war einfach ein Traum. Außerdem mag ich den Flair dort unheimlich gerne. In der Markthalle ist es laut und viele Menschen drängen sich durch die Verkaufsstände. Im Freien kann man mit Blick auf den Hafen dann sein Essen genießen, aber mit Vorsicht, denn die Vögel dort sind ziemlich frech und sitzen schnell mal neben einem auf der Bank.

N2 Extrem Gelato – Hier gibt es Eis der anderen Art und obwohl ich normalerweise eher die klassischen Sorten bevorzuge, muss ich sagen, dass ich echt begeistert war von diesem Eis. Schon alleine die Zubereitung ist ein richtiges Highlight, denn das Eis wird vor den Augen der Kunden mit flüssigen Stickstoff hergestellt. Ich hatte eine Weihnachts-Edition mit Eierlikör und auch wenn ich nur die Hälfte essen konnte (weil viel zu viel), war dieses Eis richtig gut.

Hier findet ihr noch weitere Beiträge von meiner Australien Reise. Der Rest folgt noch, versprochen:

Travel Diary Melbourne

Great Ocean Road