Ja ich bin verliebt. Verliebt ins Leben.

Wahrscheinlich könnt ihr meine Bali-Schwärmerei schon gar nicht mehr hören, aber diese Reise hat einfach irgendwas in mir ausgelöst und mich verändert. Seit ich zurück bin, sehe ich viele Dinge einfach anders, lebe viel unbeschwerter und lasse mich einfach nicht mehr so schnell stressen bzw. verunsichern. Die vielen Gespräche mit Menschen aus der ganzen Welt haben mich einfach unheimlich inspiriert, motiviert und vor allem zum Nachdenken angeregt. Wenn man in so einer schnelllebigen Branche arbeitet bzw. Welt lebt, dann ist man dazu verleitet immer gleich 10 Schritte auf einmal zu machen, Vollgas zu geben und vergisst oft die Dinge auf die es wirklich ankommt. Es klingt für mich immer noch schräg und irgendwie fühle ich mich total erwachsen (zeit wirds mit fast 30) wenn ich das sage, aber ich habe das Gefühl, dass ich meinen Weg gefunden habe und mich diese Reise total geerdet hat. Ich lebe viel mehr im hier und jetzt, versuche jeden Moment zu genießen, lasse das Kind in mir so oft es geht zum Vorschein kommen und versteife mich nicht mehr zu sehr. Oft ist es einfach viel besser, wenn man bestimmte Dinge einfach auf sich zukommen lässt und das tut was sich gut anfühlt. Wenn man mit einer positiven Einstellung an gewisse Sachen ran geht, fällt einem vieles auch um einiges leichter kann ich euch sagen. Außerdem versuche ich jede Chance die sich ergibt zu nutzen und viel mehr auf mein Bauchgefühl zu hören. Auch wenn ich anfangs vielleicht ein bisschen zweifle und mir nicht sicher bin, versuche ich es einfach und denke mir, was habe ich zu verlieren – wenn es nicht klappt, naja dann ist es halt so, aber ich habe es wenigstens versucht. Es kommt immer darauf an was man aus einer bestimmten Situation macht.  Never try, Never know ist so ein bisschen zu meinem neuen Motto geworden.

Self Love

Wie meine Mama erst vor kurzem so schön zu mir gesagt hat, wir sind alle selbst für unser Glück verantwortlich und am wichtigsten ist es, dass wir uns selber lieben. Ja und da hat sie mal wieder vollkommen recht. Lange habe ich geglaubt, dass ich nur mit einem Partner an meiner Seite glücklich sein kann, was natürlich ein totaler Schwachsinn ist. Klar ist es was tolles, wenn man die schönen Momente im Leben mit einem Partner teilen kann, doch noch viel wichtiger ist es, dass man mit sich selber im Reinen ist und sich gerne hat. In meinem letzten Jahr, das ich als Single verbracht habe, hatte ich doch sehr viel Zeit mir über viele Dinge Gedanken zu machen. Ich habe mich sehr viel mit mir selbst und den Dingen die für mich am besten sind beschäftigt. Vielleicht sollte ich doch mal länger ins Ausland gehen oder eine andere Stadt zum Leben in Betracht ziehen? Nicht dass ich jetzt vor hätte meine Zelte in Wien abzureißen und abzuhauen, nein das nicht, aber wenn man selber irgendwie der Mittelpunkt seines Lebens ist, denkt man über vieles doch ganz anders nach.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass man sich viel weniger verbiegt und viel mehr man selbst ist, wenn man sich selber akzeptiert und das Leben liebt und genießt. Neue Herausforderungen oder schwierige Situationen bereiten mir nicht mehr ganz so viel Kopfzerbrechen, weil ich mehr Vertrauen in mich selbst habe. Meine Angst auch mal Fehler zu machen und vielleicht zu scheitern ist um einiges kleiner geworden. Auch hier passt mein Motto wieder, denn man muss alles einfach mal ausprobieren. Mit einer positiven Einstellung zum Leben gelingt einem doch viel mehr und ja wenn mal was schief läuft ist es nicht ganz so schlimm.

Es fallen einem auch plötzlich ganz viele Kleinigkeiten auf, die man oft einfach übersieht. Andere glückliche Menschen auf der Straße, ein schöner Sonnenuntergang ein lachendes Kind – irgendwie nimmt man das Leben und die Umwelt ganz anders wahr.

Ich will damit jetzt gar nicht sagen, dass das Leben alleine bzw. ohne Partner schöner ist, nein auf keinen Fall. Nur hat mir das Jahr in dem ich alleine war einfach gezeigt, dass es unheimlich wichtig ist, dass man auch Zeit für sich hat, denn nur so lernt man sich wirklich kennen und lieben. Wer mit einer positiven Einstellung durchs Leben geht und sich selber gerne hat, strahlt das auch nach außen aus und ist viel offener für Neues, als jemand der zweifelt.

Spring is around the corner

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber immer wenn die kalte Jahreszeit zu Ende geht und langsam aber doch der Frühling das Land erreicht, überkommen mich Glücksgefühle. Mittlerweile bin ich zwar auch ein Fan vom Winter  geworden, aber irgendwann hat man doch genug von der Kälte und dem Schnee. Vergangenes Wochenende habe ich noch 3 richtig coole Tage mit einer verrückten Mädls-Truppe auf der Rax im Schnee verbracht. Wir hatten traumhaftes Wetter, sind mit den Schneeschuhen zum Gipfel gewandert und hatten richtig viel Spaß. Doch am Sonntag wusste ich, mir reichts, ich habe genug vom Winter. Das Wochenende war der perfekte Abschluss und so schön die Saison war, ich bin bereit für den Frühling. Ja und wenn man dem Wetterbericht glauben schenken kann, dann können wir uns ab nächster Woche auf richtig warme Tage freuen.

Music keeps me going 

Die Musik spielt seit dem letzten Jahr eine noch größere Rolle in meinem Leben. Egal wohin ich gehe, meine Kopfhörer sind immer dabei. Sobald ich zuhause ankomme, wird Spotify aktiviert und mein Handy mit meiner Box verbunden. Die Musik begleitet mich durch all meine Phasen und irgendwie hilft sie auch unheimlich. Je nach Lust und Laune wähle ich eine Playlist, setze mich manchmal einfach nur auf die Couch und lausche oder springe wild durch die Wohnung und lasse alles raus. Auf Instagram bekomme ich doch immer viele Fragen zu der Musik die ich höre und deshalb habe ich vor einem Jahr auch angefangen meine eigenen Playlists auf Spotify zu erstellen. So habe ich eine richtig coole Back in the Days Playlist wie ich finde, oder auch für Bali meine Favoriten zusammengesucht. Es macht mir unheimlich viel Spaß und es sind auch einfach ganz viele Lieder dabei die mich an tolle, traurige aber auch verrückte Momente erinnern und das finde ich so toll an der Musik. Sie motiviert nicht nur und hilft einem durch schwere Phasen, sondern weckt auch Erinnerungen.

Ja und zum Schluss möchte, ich noch einen ganz tollen Account, den ich vor ein paar Tagen entdeckt habe mit euch teilen. Die liebe Sarah macht nämlich unheimlich tolle Videos, die einfach nur zum Nachdenken anregen. Ich musste mir jedes mindestens zweimal ansehen, weil ich die Umsetzung und die Inhalte so toll fand.
Ja und in diesem Sinne wünsche ich euch noch ein wunderschönes Osterwochenende.