Kann mir mal jemand erklären, wo die Zeit hin ist? Jedes Mal, wenn ich mich meinem life update widme, bin ich ein wenig geschockt, dass schon wieder ein Monat um ist. Ich muss dann kurz in mich gehen und überlegen, was in den letzten Wochen eigentlich alles passiert ist – meistens ist es doch einiges. Aus diesem Grund schreibe ich diese Art von Beiträgen unheimlich gerne, denn so kann ich das vergangene Monat Revue passieren lassen und auch ein bisschen vorausblicken, was in den nächsten Wochen auf mich zukommen wird. Vor allem jetzt, wo es wieder so unheimlich schön und warm draußen ist, bin ich unheimlich viel unterwegs, aber sind wir uns mal ehrlich, wenn die Sonne scheint, dann kann man einfach nicht drinnen bleiben. Einfach durch die Stadt spazieren, mit Freundinnen auf ein oder zwei Gläschen Wein gehen, eine Runde in Schönbrunn oder um den Ring drehen, oder die Wanderschuhe packen und raus aus der Stadt fahren. Momentan bin ich echt andauernd on the go und es gibt kaum einen Tag, an dem ich keine Pläne habe. Zwar nehme ich mir dazwischen schon immer wieder ein bisschen Zeit für mich um durchzuatmen, aber ich mag es unheimlich gerne wenn so viel passiert. Ja und wenn man doch so viel auf Reisen ist, mit Freunden unternimmt und einige Projekte am Start hat, dann vergeht die Zeit irgendwie noch viel schneller.
Trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, dass ich gerade noch auf Bali war und plötzlich sitze ich am anderen Ende der Welt im Flieger. Am Weg Richtung Costa Rica.
Wenn mir das jemand vor ein paar Jahren erzählt hätte, dass mein Leben mal so abläuft, dann hätte ich denjenigen wahrscheinlich ausgelacht.
 
 Costa Rica . Bali . 
In den nächsten Wochen stehen wieder einige spannenden Reisen bei mir an und ich würde sagen, ich fange mal mit der aktuellen an – Costa Rica. Die nächsten 2 Wochen verbringe ich nämlich in Tamarindo und werde dort mit EF Reisen einen Spanisch Kurs machen. Spanisch war schon immer meine absolute Lieblingssprache. Ich kann euch gar nicht genau sagen wieso, aber ich liebe es wenn jemand Spanisch spricht und könnte wirklich stundenlang zuhören. Während meines Studiums habe ich dann auch beschlossen diese Sprache zu lernen und ca. 3 Semester einen Kurs besucht. Aufgrund von Zeitmangel habe ich das ganze aber schleifen lassen und tja wie das halt so ist, wenn man nicht übt und die Sprache auch anwendet, ist vieles schnell wieder weg.
Deshalb fange ich jetzt auch mehr oder weniger bei Null an und bin gespannt wie viel ich in den nächsten 2 Wochen lernen werde. Costa Rica steht schon ganz lange ganz oben auf meiner Liste und deshalb ist die Vorfreude riesig. Nachdem ich bereits über 20 Stunden unterwegs bin, realisiere ich es auch endlich und kann es schon gar nicht mehr erwarten die warme Meeresluft wieder zu spüren. Spanisch lernen, surfen und einfach ein bisschen genießen steht auf meinem Plan und natürlich nehme ich euch auf Instagram wieder mit.
Nach dieser aufregenden Reise stehen noch ein paar kleine Ausflüge in die Berge bzw, nach Kroatien an bevor es dann am 10 Juni nochmal nach, …. *Trommelwirbel* Bali geht. Viele werden sich jetzt wahrscheinlich denken, was ist sie verrückt – 2 Mal auf Bali? Ja es muss einfach sein. Das Fernweh und die Sehnsucht nach Wellen war einfach zu groß und nachdem ich so viele Nachrichten von Lesern erhalten habe, dass ich sie zum Alleinreisen motiviert habe, war ich selber irgendwie wieder Feuer und Flamme. Ja und wenn die Möglichkeit besteht und die Zeit es zulässt, wieso denn auch nicht. Ich bin einfach nur noch auf meinen 4 Buchstaben herumgerutscht, habe immer wieder Flüge gecheckt und es hat mich in den Fingern gekribbelt – ich wollte einfach nur buchen. Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe und nochmal alle Termine durchgegangen bin, wurde einfach gebucht. Manchmal muss man einfach machen worauf man Lust hat und auch ein bisschen verrückt sein. Tja und deshalb kann ich im Juni nochmal 3 Wochen die Bali Vibes genießen, bevor ich dann den Sommer (höchstwahrscheinlich) in Österreich verbringen werde. Erst im Spätsommer wird es dann eventuell wieder Richtung Meer gehen, aber dazu ein anderes Mal mehr.

 
 Die Wandersaison ist zurück 
Wieso ich mir für die Sommermonate erstmal vorgenommen habe nicht wegzufliegen? Weil es bei uns in Österreich auch richtig schön ist. Vor allem jetzt wo die Wandersaison endlich wieder begonnen hat. Vor knapp 2 Wochen war ich erst wieder für ein paar Tage in Salzburg und Innsbruck und es hat so Spaß gemacht den ganzen Tag einfach nur am Berg zu verbringen. Ihr wisst ja wie sehr ich den Westen liebe und im Sommer möchte ich noch das eine oder andere Mal einen Abstecher nach Salzburg und Tirol machen. Es stehen so einige Dinge auf meiner Liste und ich hoffe, dass ich in den Sommermonaten so viel wie möglich abhaken kann. Ich würde gerne mal am Berg schlafen, den einen oder anderen Gipfel besteigen und auch endlich mal wieder draußen klettern gehen. Seit dem letzten Jahr geh ich ja regelmässig in der Halle bouldern, aber draußen in der Natur macht es dann doch noch mal mehr Spaß. Jetzt wo ich endlich mein eigenes Klettersteig und auch motivierte Freundinnen hab, steht dem einen oder anderen Abenteuer nichts mehr im Weg. Ja der Winter war zwar schön und ich habe ihn das erste Jahr genossen, aber ich bin und bleib ein Sommerkind durch und durch, das kann ich einfach nicht abstreiten. Wenn die Sonne scheint und es warm draußen ist, dann geht mir das Herz auf.
 
 
Musik – Festivals & Konzerte 
Neben den vielen Reisen und Wanderungen die ich geplant habe, stehen auch einige musikalische Veranstaltungen am Programm. Noch nie war ich auf so vielen Konzerten wie in diesem Jahr und wir haben erste Ende April. In den vergangen Wochen war ich bereits am Wanda Konzert, die übrigens sowas von gerockt haben, habe Macklemore im Gasometer gelauscht und durfte 30 Seconds to Mars nicht nur live sehen, sondern Jared Leto auch persönlich treffen. Außerdem war ich auf den Amadeus Music Awards und muss sagen, dass wir in Österreich schon ein paar echt tolle Künstler haben. Die Musiklandschaft wächst und wächst und wir müssen uns mit Wanda, Bilderbuch, Kaiser Franz Josef, Mavi Phoenix und Pizzera & Jaus auf keinen Fall verstecken. Auch in der zweiten Hälfte des Jahres stehen so einige Konzerte am Programm und nachdem ich erst im letzten Jahr Festivals für mich entdeckt habt, muss ich dieses Jahr natürlich auch auf eines fahren. Neben Konzerten wie Lenny Kravitz, Jack Johnson & Ed Sheeran geht es außerdem zum Lighthouse Festival nach Kroatien. Ja und eigentlich darf man sich das Frequency dieses Jahr auch auf keinen Fall entgegen lassen – wäre da am selben Wochenende nicht auch noch das Justin Timberlake Konzert. Wie ihr sehen könnt, ich habe so einiges vor und ich freue mich schon riesig auf diesen sehr musikalischen Sommer.
 
 Health & Fitness
Seit ich aus Bali zurück bin, ernähre ich mich eigentlich wieder sehr gesund und versuche auf meinen Körper zu hören und eher Dinge zu essen, die ihm auch wirklich gut tun. Eine Zeit lang habe ich mir doch sehr wenig Zeit genommen und habe ganz oft nur schnell schnell etwas zwischendurch gegessen – entweder habe ich bestellt oder mir unterwegs etwas gekauft. Wirklich viel gekocht wurde in meiner Küche im letzten halben Jahr eigentlich nicht. Da ich aber auf Bali echt gesund gegessen habe und so viele leckere Sachen ausprobiert habe, war ich wieder motiviert mehr zu kochen und so wurde das gleich beibehalten. Ich koche wirklich wieder viel mehr und versuche auch ordentliche Mahlzeiten zu mir zu nehmen und darauf zu achten, dass mein Körper alle Nährstoffe bekommt, die er benötigt. Außerdem habe ich meinen Fleischkonsum wieder drastisch reduziert. Nicht dass ich in letzter Zeit viel Fleisch gegessen hätte, überhaupt nicht. Doch ich habe beschlossen, wenn es gute Alternativen auf der Speisekarte gibt, dann versuche ich so weit es geht auf Fleisch zu verzichten.  Zuhause gibt es bei mir eigentlich so gut wie nie Fleisch und jetzt möchte ich meinen Konsum auch reduzieren, wenn ich auswärts esse. Wenn ich mal wieder Lust drauf habe, werde ich mir auch weiterhin ein gutes Stück Fleisch gönnen, aber das soll sich eigentlich in Grenzen halten.
Auch sportlich bin ich wieder sehr gut dabei und voll motiviert. Ich gehe wieder regelmässig zum Supercycle und zu Vitura und habe auch endlich wieder mit dem Laufen angefangen. Ich glaube auch, dass das Wetter einen großen Einfluss darauf hat, denn wenn es schön ist, kann man sich einfach viel leichter dazu motivieren sich sportlich zu betätigten. Ein genaueres Fitness Update gibt es aber sowieso demnächst, da erzähle ich euch dann genauer wie mein Sportplan momentan so aussieht.
Trau dich – Spring über deinen Schatten
 
Vor kurzem war ich für einen Tag in Salzburg, um einen Vortrag zum Thema Bloggen zu halten. Es war zwar nur vor einem kleinen Publikum, aber ihr müsst wissen, ich hasse es vor Menschen zu sprechen. Ich weiß nicht wieso, aber ich werde dann immer extrem nervös, rede viel zu schnell und verplappere mich dann gern. Jedes Mal wenn ich Anfragen für Vorträge und Diskussionen bekomme, überlege ich wirklich 3 Mal, ob ich das wirklich machen möchte, denn wie schon erwähnt, eigentlich mag ich das einfach absolut nicht und fühle mich auch nicht sonderlich wohl dabei. Da ich jetzt schon lange keinen Vortrag mehr gehalten habe, ich aber finde, dass es wichtig ist, dass man auch mal über seinen Schatten springt und Dinge tut, die man nicht so gerne macht, habe ich dieses Mal wieder zugesagt. Eigentlich gibt es ja auch gar keinen Grund nervös zu sein, denn ich spreche ja nur über Dinge, wo ich Bescheid weiß und irgendwie ein Profi bin. Ich teile meine Erfahrungen mit anderen Menschen, die mit der Blogger Branche bis jetzt noch nicht so viel am Hut hatten. Auch wenn ich mich auf solche Vorträge immer gut vorbereite und alles vorher durchgehe, kommt dann trotzdem die nervöse Zappelnina zum Vorschein, wenn ich vorm Publikum stehe. Viele sagen zwar, dass die Nervosität verschwindet, wenn man mal vorne steht und los redet, aber bei mir hält sie eigentlich bis zur letzten Sekunde an.  Trotzdem bin ich danach immer unheimlich stolz auf mich, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin. Außerdem muss ich gestehen, dass es meistens wirklich nur halb so wild ist und die Leute sowieso ganz gespannt und aufmerksam zuhören.