Ja so schnell kann es gehen und der Juli ist auch schon wieder rum und es wird Zeit für das nächste Life Update. Eigentlich habe ich mir für den letzten Monat vorgenommen viel mehr Beiträge mit euch zu teilen, aber da ich so viel unterwegs war und seit Juni den Laden doch wieder alleine schmeiße, war es fast unmöglich dazwischen auch noch all die Fotos zu bearbeiten und Texte zu schreiben. Von November bis Ende Mai hat mir doch die liebe Sophie unheimlich viel Arbeit abgenommen und ich hatte einfach mehr Zeit um mich auf das wesentliche zu konzentrieren, den Content. Es ist dann einfach eine große Umstellung, wenn man wieder alles alleine machen muss. Auch wenn man es auf meinen Kanälen nicht sieht, aber es tut sich so viel im Hintergrund, was einfach unheimlich viel Zeit in Anspruch nimmt. Da ich zwischendurch einfach auch Zeit brauche um zu verschnaufen, zwinge ich mich teilweise wirklich den Laptop aus zu lassen und Pausen einzulegen. Die Zeiten in denen ich durchgehend und bis Tief in die Nacht gearbeitet habe sind vorbei, denn ich habe einfach keine Lust mich durchgehend zu stressen. Vor allem leidet da der Content und mir tut das ganze auch nicht gut. Ich bin aber bereits auf der Suche nach einer Lösung, damit es hier ganz bald wieder mehr Content gibt, denn es gibt noch einige coole Beiträge die ich unbedingt ganz bald mit euch teilen möchte.

On The Road

Im Juni und Juli war ich unheimlich viel unterwegs und nur sehr wenige Tage zuhause in Wien. Die Tasche wurde alle paar Tage ein und wieder ausgepackt und die Schmutzwäsche hat sich in meiner Wohnung gestapelt, da ich einfach kaum Zeit hatte zu waschen. Ich wurde oft gefragt, ob es mich nicht stört so viel unterwegs zu sein und ob ich meinen normalen Alltag, den ich vor der Selbstständigkeit hatte vermisse. Ich muss ganz ehrlich zugeben, nein überhaupt nicht. Klar ist es manchmal anstrengend und kräfteraubend immer unterwegs zu sein, aber momentan genieße ich es richtig. Nach ein paar Tagen in der Stadt fühle ich mich sowieso erdrückt und freue mich wieder rauszukommen. Wien ist wirklich eine ganz tolle Stadt und ich bin froh dort zu leben, aber in den letzten Monaten zieht es mich doch immer weg. Außerdem verbringe ich einfach unheimlich gern viele Zeit in den Bergen und der Natur und deshalb bin ich auch sehr froh darüber, dass ich in den letzten Wochen so viele coole Kooperationen mit Tourismus Region usw. hatte und somit die Möglichkeit bestand nach ein paar Tagen wieder aus der Stadt zu fliehen und rauszukommen. Im Fokus stand Österreich. Übernachten in einem Biwak im Millstättersee, Wandern in Hinterstoder, Grünkraft tanken in der Steiermark, Camping auf 2000 Meter höher – all diese Erlebnisse will ich nicht missen und bin echt froh darüber wie sich alles entwickelt hat. Auch wenn das meiste beruflicher Natur war und nicht wirklich Zeit zum entspannen war. Ich genieße diese Reisen zwar sehr, aber es sieht doch immer mehr nach Urlaub und Entspannung aus als es schlussendlich wirklich ist. Ein Programmpunkt nach dem nächsten und wirklich Zeit um richtig abzuschalten bleibt kaum. Die liebe Denise hat dazu erst einen richtig guten Blogpost geschrieben, dem ich nur zu 100% zustimmen kann. Sie spricht mir wie so oft aus der Seele. Es ist zwar sehr anstrengend so viel unterwegs zu sein und immer aus der Tasche zu leben, aber ich würde um kein Geld der Welt tauschen wollen.

Turning 30

Nächste Woche ist es also soweit, ich werde 30 und soll ich euch was sagen, es ist mir eigentlich total egal. Also sagen wir es so, egal ist es mir nicht, aber ich freu mich sogar schon ein bisschen auf diesen neuen Abschnitt. Früher habe ich mir immer gedacht, ich möchte dies und jenes erlebt und erreicht haben bevor ich 30 werde. Haus, Kind, Hund, Karriere – Man bekommt immer wieder Dinge von der Gesellschaft vorgegeben und das setzt einem doch unter Druck, weil man sich denkt das ist die Norm und so soll es sein. Aber eigentlich ist es egal solange man glücklich ist, sein Leben genießt und die Dinge tut die einem Spaß machen. Viele Leute mit denen ich in den letzten Monaten gesprochen haben sagen, dass die 30iger die besten Jahre sind. Das kann ich mir auch gut vorstellen und da spreche ich jetzt von mir selbst. Ich habe in den letzten Jahren mehr und mehr zu mir selbst gefunden, viel gelernt, weiß was ich im Leben will und was nicht. Man ist gefestigter und irgendwie auch selbstbewusster und legt auch nicht mehr so viel Wert darauf was andere Menschen über einem denken oder eben die Gesellschaft vorgibt. Doch egal ob 20, 30 oder 40, man ist nur so alt wie man sich fühlt und eigentlich kommt es nur darauf an was man aus seinem Leben macht. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf diesen neuen “Lebensabschnitt” und deshalb wird auch ganz groß mit all meinen Freunden gefeiert, denn man wird nur einmal 30 und dieser runde Geburtstag soll mir ganz lange in Erinnerung bleiben – hoffentlich positiv.

On my Wishlist – Bus 

In den letzten Woche habe ich mir ein paar Mal den Bus von meinem Papa ausgeliehen und wenn ich ehrlich bin, möchte ich ihn gar nicht mehr zurückgeben. Schon seit Jahren träume ich davon meinen eigenen Bus zu haben. Surfbrett oder Wandersachen und Tobi packen und ab in die Berge oder ans Meer. Diese Vorstellung ist für mich einfach so schön und schreit einfach nur nach Freiheit. Ich habe mir eigentlich nie wirklich Gedanken darüber gemacht mir selber einen zuzulegen, sondern einfach nur geträumt. Doch seit einiger Zeit ist der Wunsch nach so einem fahrbaren Zweitwohnung gestiegen, was sicher damit zu tun hat, dass ich sehr viel in den Bergen unterwegs bin. Ja und jetzt wo ich ein paar Mal einfach meine Sachen gepackt und im Bus von meinem Papa übernachtet habe, muss ich gestehen, dass ich mich immer wieder dabei erwische im Internet nach einem fahrbaren Untersatz zu suchen. Ja ich weiß, ich habe mir erst im letzten Jahr meinen kleinen Fiat500 zugelegt und das Auto ist wirklich spitze und ich liebe es damit durch die Gegend zu fahren. Doch ehrlich gesagt stoße ich an meine Grenzen und jedes Mal wenn ich das Auto vollpacke, muss ich erst eine Ewigkeit Tetris spielen bevor ich losfahren kann. Man bekommt zwar gar nicht so wenig ins Auto, aber für mich ist es dann teilweise doch einfach zu wenig. Außerdem ist der Gedanke von einem eigenen Bus mit dem man einfach ohne Plan durch die Gegend fahren und darin schlafen kann einfach so schön, dass ich schon überlege meinen kleinen Flitzer zu verkaufen und mir stattdessen einen Bus zuzulegen. Bis dahin wird aber einfach der Bus von meinem Papa in Beschlag genommen.

Urlaub in Österreich

Ja und da ich jetzt doch sehr viel beruflich unterwegs war und Content produziert habe, wird es jetzt Zeit für den wohlverdienten Urlaub. Mit Hund, Freund und Bus geht es durch Österreich. Ich kann euch gar nicht sagen wie ich mich auf die kommende Woche freue, denn so ein Roadtrip geistert schon sehr lange in meinem Kopf herum. Kein Stress, kein Laptop, keine Verpflichtungen. Ohne eine wirkliche Route zu haben sind wir mit dem Bus losgefahren. Die Hängematte, der Gaskocher, der Bikini, die Longboards und die Wanderschuhe wurden eingepackt  – ein paar entspannte Tage vielleicht sogar inkl. kleiner Social Media Pause können also beginnen.