life update – some thoughts

Das letzte Life Update ist doch schon eine Weile her, aber irgendwie hatte ich auch nicht wirklich viel zu erzählen. Alles ist beim Alten und ich bin immer noch dabei mein Chaos zu ordnen und mehr Struktur in meine Abläufe zu bringen. Für den November habe ich mir vorgenommen zuhause zu sein, also keine Reisen anzunehmen und mich mal um Dinge zu kümmern die schon lange liegen geblieben sind und erledigt gehören. Bis jetzt klappt das wirklich sehr gut und es tut mal gut, ein bisschen Ordnung zu schaffen und täglich neue Dinge von der To Do Liste abzuhaken. Ich möchte nämlich wenn möglich ohne Altlasten und mit viel Motivation ins neue Jahr starten. Damit ich mich dann 2019 endlich Dingen widmen kann die ich schon länger umsetzen möchte. Wir haben zwar erst Mitte November, aber irgendwie bin ich schon jetzt mit meinen Gedanken im neuen Jahr.

Mountain Air – Salzburg 

Wie jetzt, da sagt sie zu Beginn sie ist den ganzen November zuhause und dann sieht man sie andauern in den Bergen. Ja das stimmt, aber das hat den Grund, dass Salzburg im letzten halben Jahr ein bisschen zu meinem zweiten zuhause geworden ist. Meine Base ist zwar immer noch Wien und ich versuche mich dazwischen trotzdem in der Großstadt und auch im Office blicken zu lassen, doch momentan verbringen ich meine Zeit einfach viel lieber in Salzburg. Für mich gibt es einfach nichts schöneres als am Morgen aufzuwachen, die Berge zu sehen und eine große Runde mit Tobi durch den Wald zu gehen. Irgendwie beginnt man den Tag gleich viel entspannter und es fällt mir danach auch viel leichter zu arbeiten. Das Pendeln zwischen Wien und Salzburg funktioniert momentan echt sehr gut und bringt auch ein bisschen Abwechslung in meinen Alltag, was ich sehr gerne habe.




hard work pays off

Was mich immer wieder ein bisschen ärgert ist, wenn ich Nachrichten erhalte, ob ich denn eigentlich auch etwas arbeite und ob sich mein Wochenende wirklich von meiner Woche unterscheidet. Sicher ist es von vielen nicht böse gemeint, aber manchmal wirkt es so, als würden viele glauben, dass ich nichts anderes mache als zu reisen und auf den Berg zu gehen. Ihr seht die schönen Bilder, aber was man nicht sieht ist, dass es Tage gibt an denen ich von früh bis spät vor meinem Laptop sitze, Mails beantworte, Fotos bearbeite, Beiträge schreibe, meine Buchhaltung mache und die nächsten Wochen plane. Ich möchte mich absolut nicht beschweren, denn es gibt nichts schöneres, als wenn man sein Hobby zum Beruf machen und sich alles selber einteilen kann. Trotzdem steckt unheimlich viel Arbeit dahinter. Wusstet ihr zum Beispiel, dass ich an einem Blogpost zwischen 6 und 8 Stunden sitze und täglich an die 50 Mails bekomme, die beantwortet gehören?
Natürlich kann ich mir als Selbstständige auch mal unter der Woche frei nehmen, aber dafür kommt es auch öfters vor, dass ich am Wochenende vorm Rechner sitze. Es macht mich einfach ein bisschen sauer, wenn Leute meinen Beruf belächeln und die Arbeit dahinter nicht sehen. Ja mein Job macht mir Spaß. Großen Spaß sogar, aber trotzdem habe ich immer viel zu tun und nein das fliegt mir leider nicht alles einfach so zu. Seit 7 Jahren betreibe ich diesen Blog und es hat auch schon Zeiten gegeben, in denen Freizeit ein Fremdwort war und ich von morgens bis spät in die Nacht gesessen bin und gearbeitet habe. Ohne Fleiß kein Preis und ja das ist auch in diesem Business nicht anders. So und damit ist dieses Thema mal wieder abgehakt, denn darüber ärgern bringt eigentlich nichts, aber ich musste das einfach mal loswerden.

Bisschen mehr Offline Zeit 

Das Offline Thema wird immer präsenter und ich feiere es. Wir hängen viel zu oft am Handy und dieses Gerät frisst einfach unsere ganze Zeit. Wie oft habt ihr euch schon dabei erwischt, als ihr einfach nur kurz etwas nachschauen wolltet und plötzlich findet ihr euch eine Stunde später auf Instagram wieder. Das Handy lenkt einfach so extrem ab und ich war echt geschockt, also ich nach dem iPhone Update gesehen habe, wie viel Zeit ich wirklich am Handy verbringe. Im letzten Life Update habe ich von meinen Offline Tagen in den Bergen erzählt und es hat mir so gut getan, dass ich beschlossen habe am Wochenende keine Instastories mehr zu machen. Außerdem habe ich mir am Handy eine Auszeit eingestellt und auch die Nutzungsdauer einiger Apps eingeschränkt. Seit ich hier ein bisschen was geändert habe, greife ich in der Früh nicht mehr gleich zum Handy, sondern nehme mir wirklich Zeit um aufzuwachen und meine Gedanken zu ordnen. Es gab eine Zeit, da habe ich schon am Morgen meine Mails gecheckt und ich kann euch sagen, das war keine gute Idee, denn oft musste ich mich schon ärgern obwohl ich noch nicht einmal richtig wach war. Als ich die Nachrichten dann später nochmal gelesen habe, war alles eigentlich nur halb so wild. Deshalb starte ich nun ganz ohne Handy in den Tag und auch am Abend wird es früher zur Seite gelegt. Stattdessen greife ich lieber zu einem guten Buch und mach es mir gemütlich. Auch wenn ich von dieser ganzen Onlinewelt lebe, versuche ich es mehr einzuschränken, denn man lebt einfach unbeschwerter.

2018 – fast rum 

Unglaublich wie schnell dieses Jahr schon wieder vergangen ist. In 5 Wochen ist Weihnachten und dann dauert es auch nicht mehr lange, bis wir das Jahr 2019 einläuten. Ich blicke sehr gerne auf die letzten 11 Monate zurück, denn 2018 war ein ganz besonderes Jahr für mich. Ich habe sehr viel gelernt, irgendwie noch mehr zu mir gefunden und endlich Dinge (Stichwort: Bali) gemacht, die ich eine halbe Ewigkeit vor mir hergeschoben habe. 2018 habe ich einfach mal gelebt, alles so angenommen wie es gekommen ist und mir über viele Dinge nicht zu sehr den Kopf zerbrochen. Ich schwelge unheimlich gerne in Erinnerungen hoffe, dass das nächste Jahr genauso gut wird. Mit einer positiven Einstellung und viel Motivation kann es aber eigentlich nur besser werden.

Weihnachten im Warmen 

Ja und damit ich mit ganz viel Energie ins neue Jahr starte, wurde gleich mal ein Urlaub eingeschoben. Ich finde es gibt nichts besseres, als sich nach arbeitsintensiven Wochen eine kleine Auszeit zu gönnen, seine Batterien aufzufüllen und dann wieder loszulegen. Ja und wo kann man das besser als am Meer. Die letzte Fernreise ist doch schon wieder ein bisschen her und deshalb haben wir vor kurzem wieder einen Flug gebucht. Ich mag die Vorweihnachtszeit sehr gerne, aber ich fliehe dann auch gerne bevor der ganze Weihnachtsstress beginnt.

So auch dieses Jahr und zwar geht es für ganze 3 Wochen nach Sri Lanka und die Vorfreude ist riesig. Endlich wieder ans Meer, endlich wieder frische Kokosnüsse, endlich wieder Surfen. Am Wochenende habe ich mich schon mal ein bisschen informiert und jetzt kann ich es echt gar nicht mehr erwarten.
Solltet ihr Tipps bzw. Empfehlungen haben, nur her damit, denn noch haben wir bis auf den Flug nichts gebucht und auch keine richtigen Pläne. Wir wissen nur, dass wir mit dem Zug Richtung Süden fahren wollen, das Surfen soll auf keinen Fall zu kurz kommen und ins Landesinnere wollen wir natürlich auch. Ja und eventuell sogar den Adams Peak besteigen.

10 Kommentare

  1. Julie
    19/11/2018 / 11:51 AM

    Adams Peak ist ein MUSS – bleibt ewig in Erinnerung – das bereust du zu 100% wenn du s auslässt! Ansonsten: Mirissa, Weligama zum Surfen. Super süße Stadt: Galle. Nationalpark Safaris sind auch ganz ok aber kein MUSS.

    Unbedingt auch mit dem Zug reisen, ist echt so toll wie alle erzählen ;-)

    Alles Liebe, Julie

    PS: Ich hoffe 2019 auf wieder mehr persönliche Eindrücke. Habe 2016 angefangen deinen Blog zu lesen und da war ich echt auf jeden Post gespannt und konnte es kaum erwarten bis was Neues online ging. Ich weiß, dass es in Zeiten der Kennzeichnung etc. nicht immer einfach ist, aber iwie wirkte der Blog damals so richtig authentisch und man bekam auf alles Bock was du so getrieben hast (Stichwort Laufen, Fitness und vor allem die coolen Reisevideos immer und Wochenberichte und Videos <3 ). Er ist jetzt auch authentisch und man sieht du hast dich weiterentwickelt, ich fand ihn damals nur irgendwie spannender und mit weniger KOOPS. Reine subjektive Meinung aber wollte ich dir als Review 2018 einfach sagen, vl fangst du mit der Info ja was an ;-)

    • Nina
      Autor
      19/11/2018 / 12:41 PM

      Hallo Julie,

      danke für dein liebes Kommentar. Ja Adams Peak steht bei uns eh ganz ganz oben auf der Liste :) Müssen uns nur noch eine Route überlegen.
      Danke auch für dein Feedback. Ja 2018 sind sicher allgemein weniger Blogpost online gegangen, da ich ab Juni auch wieder „alleine“ war und nicht mehr meine Sophie hatte die mir alles abgenommen hat. 2016/17 habe ich ja doch bis zu 6 Beiträge pro Woche veröffentlich. Da fallen die bezahlten Blogpost natürlich noch mehr auf, wenn weniger online geht. Gekennzeichnet habe ich eigentlich immer schon alles, weils mir wichtig ist/war :)

      Nur alleine ist das mittlerweile sehr schwer, so viel und guten Content zu kreieren. aaaaaber ich bin gerade dabei wieder Arbeit abzugeben, damit es wieder mehr Beiträge (auch zu unterschiedlichen Themen gibt) :)
      Videos sind halt einfach unglaublich viel Arbeit. Wobei ich es jetzt für meine Reisen wieder machen möchte.
      Dein Feedback nehme ich auf jeden Fall mit ins neue Jahr. Danke :) Sind viele Gedanken dabei die mit meinen übereinstimmen :)

      • 19/11/2018 / 3:10 PM

        Liebe Nina, mir geht es aehnlich wie Julie. Ich folge Dir schon seit vielen Jahren. Es ist toll Deine Entwicklung mitzuverfolgen und zu sehen wie alles immer professioneller wird. Ich kan mir gut vorstellen wieviel Arbeit dahinter steckt, schade dass einige das nicht so wert schaetzen oder gar belaecheln, das finde ich richtig unfair. Ich finde man merkt immer wieviel Muehe Du Dir gibst und wieviel Liebe und Herzblut in jedem Beitrag steckt. Ich mus ehrlich sagen, dass ich den Blog frueher auch etwas besser fand als er noch persoenlicher war. Aber ich denke es haengt auch damit zusammen, dass je grosser und bekannter er wird, man auch weniger von sich selbst und Persoenliches preisgeben will und kann das auch vollkommen verstehen. Denn je bekannter man wird, desto angreifbarer ist man ja leider auch. Die Instastories etwas zu verkuerzen finde ich eine gute Idee, denn man verbringt wirklich zuviel zeit Online und sollte lieber den Moment auch mal live geniessen anstatt staendig alles zu filmen. Ich selbst habe mir da auch eine Regel gesetzt, dass ich mir ellenlange Instastories von Anderen auch nicht mehr anschaue, denn wie Du schon schreibst, geht da schnell ganz viel Zeit drauf, die man offline einfach besser nutzen kann. Von daher finde ich kuerzere und kompaktere Eindruecke in der Instastory auch eh besser und schaue mir diese dann auch gerne an, wenn es nicht 10 Minuten dauert, die Instastory der letzten 24 Stunden von jemand anzuschauen :D

  2. Julia
    19/11/2018 / 12:57 PM

    Liebe Nina,

    super, also macht das unbedingt. Mit dem Zug glaube ich bin ich bis Hatton (traumhafte Aussicht) und dann mit dem Bus in dieses Kaff wo dieser Berg liegt.
    Verstehe dich zu 100%, gerade alleine ist das echt nicht easy.
    Danke für die offene und schnelle Antwort zu meinem kleinen Feedback.

    Alles, alles Liebe, Julie

  3. Bianca
    19/11/2018 / 1:16 PM

    Hallo Nina! Ich war schon gespannt wo es dich hintreibt und kann dir Sri Lanka absolut empfehlen. Das war eine meiner schönsten Reisen bisher. Wir sind von Kandy weg mit dem Zug gefahren (unbedingt 3. Klasse wählen – bei offenen Wagontüren die Beine raus hängen lassen und einfach staunen), ich denke bis nach Ella. Da könntest du einen Zwischenstopp machen und den Adams Peak gehen. Ella war wunderschön – dort haben wir auch den Little Adams Peak gemacht! Herrlich! Die Strände im Süden sind auch traumhaft. Wir waren am Mirissa Beach und dann noch in Hikaduwa. Einmal sind wir mit einem TukTuk einfach die Küste lang gefahren und irgendwo ausgestiegen, wo der Strand menschenleer war :-) Sri Lanka ist wirklich großartig! Ich freue mich jetzt schon auf deine Fotos! GLG, Bianca

  4. Amelie
    19/11/2018 / 2:41 PM

    Wie schön! Ich war letzten September auch 3 Wochen in Sri Lank :) Unbedingt die Zugstrecke von Kandy bis nach Ella fahren – ein richtiges Abenteuer! Ella selbst hat mir persönlich auch sehr gut gefallen, am besten ein Quartier mit Blick auf den Ella Rock/Little Adam‘s Peak buchen. Mein absolutes Highlight war Arugam Bay! Dort haben wir unseren Aufenthalt gleich einmal um fast eine Woche verlängert – gibt ganz viele Surfspots! Am besten einen Roller ausborgen und die Strände abklappern (wir haben einfach so am Feld neben der Straße zwei Elefanten in freier Wildbahn gesichtet!)
    Sonst fand ich Mirissa Beach auch ganz schön. Was mich nicht wirklich beeindruckt hat war Nuwara Elyia und der Sigiriya Felsen. Das wär mir jetzt spontan eingefallen – wünsch euch ganz viel Spaß, bin schon sehr gespannt auf deine Fotos & Stories!

  5. 19/11/2018 / 9:17 PM

    Toller Post und schön, dass du so ehrlich teilst, was dir durch den Kopf geht! Schließe mich zu einem gewissen Teil meinen Vorrednerinnen an, verstehe aber auch, dass viel Arbeit in einem Blog steckt und du nicht dein ganzes privates Leben auf Instagram & Co präsentieren willst. Auf jeden Fall freue ich mich für dich, dass es bald nach Sri Lanka geht, die Wellen dort sollen ja traumhaft sein :)

  6. Sarah
    20/11/2018 / 2:00 PM

    Hey Nina,
    Sri Lanka ist wirklich abnormal schön, meine Highlights waren Hiriketiya Beach, ein kleines Surferparadis (wir haben im Soto House gewohnt bei einer super lieben Steiererin und ihrem Schweizer Freund die gerade dabei waren ein eigenes kleines Surfer Hotel aufzubauen mit kleines Cabanas), die Zugfahrt nach Ella und Ella selbst (die Berge da ?, haben am höchsten Zipfel im Acres 98 gewohnt wo man mit mega Ausblick aufwacht) zum little Adams peek is es dann nurmehr ein Katzensprung. Wir waren zum Schluss noch in Unawatuna in einem wunderschönen kleinen Häuschen (Mataramba Lodge) mit Pool mitten im Jungle, einem super cuten Tuktuk Fahrer der uns wirklich überall hinbrachte und im Haus hat Mala für uns gekocht und Frühstück gemacht wenn wir wollten, ansonsten waren wir da alleine! Der Strand war 10min mit dem Tuktuk entfernt, aber so cool weil man mit freilebeneden Schildkröten schwimmen konnte ? wenn du noch ein paar genauere Infos brauchst schrieb mir gerne!

  7. 04/12/2018 / 7:08 PM

    Ach wie schön, Sri Lanka! Bei uns ist das schon wieder 8 Jahre her (wie die Zeit vergeht), aber wir waren damals total begeistert. Die Insel ist nicht allzu groß, wir haben sie damals in knapp 4 Wochen komplett umrundet, ohne uns zu stressen. Sind gleich aus der Hauptstadt weg (die soll nur überlaufen sein), dann einmal quer durch mit dem Zug an die Ostküste. Das Hochland mit den Teeplantagen und saftigen Hügeln ist total schön. Dann sind wir langsam die Küste hinauf bis fast an die Spitze und von dort noch hinunter in den Süden. Auf irgendeiner Seite ist halt immer Regenzeit, war aber bei uns trotzdem super Wetter und dafür keine Leute. Adam’s Peak ist super (auch wenn er bei uns komplett im Nebel war und wir nichts gesehen haben ?, dafür 2 Tage Muskelkater), Arugam Bay war damals DER Spot zum Surfen. Pro-Tipp: Dort ein Moped ausleihen und die Gegend selbst erkunden, wir haben wilde Elefanten, Büffel, Affen, tropische Vögel und sogar Krokodile entdeckt. Bei den vielen Elefanten-Attraktionen auf Sri Lanka immer vorsichtig sein, ob man das wirklich unterstützen möchte. Wenn man sie reiten, streicheln oder baden darf, ists höchstwahrscheinlich nicht sehr tierfreundlich ?. Wir haben damals einen Elefanten gebadet (wussten es leider nicht besser) und dann hats uns total leid getan, weil der schon fast aufgescheuert war von den vielen Touristen, die unbedingt einmal einen Elefanten baden wollen. Das Essen war auch richtig gut überall, probier dich durch! Ganz viel Spaß und liebe Grüße aus Mexiko (dorthin sind wir dem Weihnachtsstress entflohen ??)!

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