Für den heutigen Sonntag hatten Sophie und ich eigentlich wieder eine Wanderung geplant, doch das graue Wetter war nicht wirklich einladend und so haben wir uns gegen die Berge entschieden. Stattdessen wollten wir eine gemütliche Runde Richtung Jubiläumswarte drehen um trotzdem ein bisschen an die frische Luft zu kommen. Als wir am Vormittag aus dem Auto stiegen und ich nur mit der Kamera bewaffnet los ging, hätte ich mir nicht gedacht, dass wir ganze 4 Stunden unterwegs sein werden. Aus einem gemütlichen Spaziergang zur Jubiläumswarte wurde ein kleiner Ausflug in meine Kindheit. Auf der Rieglerhütte habe ich früher nämlich öfters mal meine Zeit verbracht. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, als ich dort als kleine Nina durch den Wald gelaufen bin und Räuber und Gendarm gespielt habe. Irgendwie bin ich noch nie auf die Idee gekommen von der Jubiläumswarte Richtung Rieglerhütte zu gehen, doch heute war es soweit und dieser Stadtwanderweg ist wirklich sehr zu empfehlen. Sehr gemütlich, man geht ein bisschen bergab und bergauf durch den Wald, an Reitställen vorbei und am Schluss kann man in der Rieglerhütte einkehren. Ja und das direkt in Wien. Ich muss sagen, dass ich jedes Mal aufs neue begeistert davon bin, wie grün es eigentlich am Rand von Wien ist und dass es einfach so viele Möglichkeiten gibt um die Natur zu genießen.

Schwierigkeit: Sehr Leicht
Strecke: ca. 12.5km
Dauer: ca. 3,00h
Höhenmeter:  ca. 200 hm
Hundetauglich: Ja
Ausgangspunkt: Parkplatz Gallitzinberg
Hütte: Ja – Winterpause bis Ostern

Ausgang unserers Spaziergangs war der Parkplatz Gallitzinberg, den wir über die Johann Staud Straße erreicht haben. An schönen Tagen ist dieser Parkplatz meistens voll, aber man kann gut ausweichen, sich ein paar Meter sparen und gleich bei der Jubiläumswarte parken. Da wir aber die 10 000 Schritte Grenze knacken wollte, haben wir gleich unten geparkt und sind in den Wald abgebogen und den blauen Markierungen gefolgt. Nach einer kurzen Steigung gelangt man auf einer großen Wiese (Kreuzeichenwiese), bei der wir nach rechts abgebogen sind. Nach ein paar Minuten kommen die ersten Schilder, auf denen bereits die Rieglerhütte angeschrieben ist. Ab hier haben wir uns dann an die gelben Markierungen gehalten. Es geht eine Zeit lang bergab, bis man einen Parkplatz und eine Straße, die man einfach überquert erreicht. Vorbei am Chalet Moeller geht es wieder in den Wald. Ein bisschen bergab, ein bisschen bergauf, an einer großen Hundewiese vorbei und schon ist man auch bei der Rieglerhütte, wo man richtig lecker speisen kann. Achtung die Rieglerhütte hat nur Freitag bis Sonntag geöffnet und hat ab 26. November Winterpause bis April. Nach einer kleinen Stärkung, ging es den gleichen Weg auch wieder retour. Im Normalfall würde ich bei der Kreuzeichenwiese noch Richtung Jubiläumswarte abbiegen und den Ausblick über Wien genießen. Da die Sicht aber eher bescheiden war, haben wir das dieses Mal ausgelassen. Die Stimmung im Wald war trotzdem echt genial und es war wirklich ein schöner Ausflug. Es gibt wirklich unheimlich viele Möglichkeiten und wenn man möchte kann man von der Rieglerhütte sogar noch weiter Richtung Sophiealpe gehen. Wer den genauen Weg wissen möchte, den wir gegangen sind kann sich gerne meine Bergfex Aufzeichnung anschauen. Ich habe das Tracking aber erst am Weg retour gestartet, weshalb nur die Hälfte der Zeit und Km steht.