Story of my life – wenn der Hut brennt

Ich weiß nicht wieso die Zeit vor Weihnachten immer so stressig sein muss. Man rennt von A nach B, versucht alles unter einen Hut zu bekommen und irgendwann, wenn man nicht mehr weiß wohin mit den ganzen „Termine“ bzw. To Dos knallt es und man wird mit dem Druck nicht mehr fertig – Story of my life. Jedes Jahr ist es irgendwie das gleich und egal ob ich mir viel oder wenig vornehme, am Ende schmeiße ich entweder die Nerven oder liege krank im Bett und meistens auch noch zum ungünstigsten Zeitpunkt. Dieses Jahr war beides der Fall und das obwohl ich mir vorgenommen habe mich nicht zu stressen. Rechtzeitig zum Wochenende und eine Woche bevor es für mich auf Urlaub fliege, liege ich flach. Tja da hat mein Körper wohl einfach beschlossen, noch einen Gang zurückzuschalten.

Doch wieso ist das immer so, wieso lassen wir uns im Dezember so extrem aus der Ruhe bringen. Eigentlich sollte man diese Zeit genießen und das vergangene Jahr nochmal Revue passieren lassen. Sich über die Dinge freuen die man erleben durfte und die einem noch bevorstehen. Ich glaube, ich persönlich stresse mich jedes Jahr so extrem, weil offene Dinge abschließen und Altlasten im alten Jahr lassen möchte. Ich möchte sozusagen bei 0 und mit viel Energie und Motivation ins neue Jahr starten und das geht natürlich besser, wenn man vorher noch alles erledigt. Deshalb stopfe ich meine To Do Liste bis oben voll und wundere mich dann, wenn ich ins wanken komme und nicht fertig werde. Ob ich daraus lerne? Nein irgendwie nicht, weil jedes Jahr Anfang Dezember denk ich mir, wie konnte es passieren, dass ich schon wieder viel zu viel zu tun habe. Also habe ich leider auch nicht wirklich einen Tipp für euch wie man diesen Stress meiden kann. Solltet ihr aber welche haben, nur her damit. Auf jeden Fall brennt gerade ziemlich der Hut und nach meinem letzten kleinen Nervenzusammenbruch, versuche ich wieder positiv zu denken und Gas zu geben. Hilft nix, denn es gehört alles nun Mal erledigt. Einen kleinen Lichtblick gibt es für mich ja mittlerweile, denn ich genau 10 Tage bin ich bereits am Weg Richtung Sri Lanka, wo ich mir gerne eine kleine Auszeit und mit viel neuer Energie ins neue Jahr starten möchte. Eine Sache weiß ich auf jeden Fall jetzt schon, im Jahr 2019 möchte ich mich nicht mehr so schnell aus der Bahn werfen lassen, wieder mehr auf mein Herz hören und vor allem mich von dieser ganzen Onlinewelt unter Druck setzen lassen.

Ja und so schnell kann es gehen und der einfache Outfit Post wird zu einem persönlichem  Beitrag und das nur weil ich mal wieder auf der Suche nach einem passenden Titel war.






Latzhosenkleid – Asos (sehr ähnliches HIER) || Langarmshirt – &Otherstories || Jacke – &Otherstories (ähnliche HIER) || Hut – Christy’s London (alt, ähnlicher HIER) || Schuhe –  Dr. Martens || Rucksack – Tom Tailor || Tuch – Bali

2 Kommentare

  1. 08/12/2018 / 10:59 AM

    Ich verstehe dich sehr gut, was die stressige Zeit vor Weihnachten betrifft! Auch der Punkt mit den TTo-Do Listen, die einfach nie aufhören, hat mich sehr an mich erinnert! Und das Outfit ist echt fesch :)

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