Nachhaltigkeit – Schritt für Schritt in die richtige Richtung.

We need to change the way we treat the climate crisis. We need to change the way we speak about the climate crisis and we need to call it what it is. An emergency.“

Greta Thunberg

Und da saß ich nun beim R20 Austrian World Summit dem Kongress zum Thema Klimaschutz, mit Gänsehaut am ganzen Körper und lauschte den Worten dieser 16 jährigen jungen beeindruckenden Frau, die in den letzten Monaten so viele Menschen inspiriert, motiviert und zum Umdenken gebracht hat. Sie steht da mit einer Selbstsicherheit auf der Bühne und hält ihre Rede. Ich weiß gar nicht was mich mehr fasziniert, die Ruhe die sie dabei ausstrahlt oder die Worte die sich fest in mein Gehirn brennen und mich nicht mehr loslassen.

„This is above all an emergency and not just any emergency. This is the biggest crisis humanity has ever faced.“

Frühlingshafte Temperaturen zu Weihnachten, Schnee im April, unter 10 Grad, viel zu viel Regen im Mai und Naturkatastrophe auf der ganzen Welt die unzählige Menschen das Leben kosten. Die Erde schickt uns Warnungen, sagt passt auf, es wird Zeit etwas zu ändern und was tun wir? Wir leben einfach so weiter als gebe es kein Morgen mehr. Die Bedrohung durch die Klimaerwärmung ist nicht nur real, sondern auch global und wenn wir nicht schleunigst etwas ändern, kann es schon bald zu spät sein. Dinge die mir seit dem Klimakongress nicht mehr aus dem Kopf gehen und sehr zum Nachdenken angeregt haben.
Ich denke an die Zukunft. An meine Kinder, die ich vielleicht mal haben werde. Wie werden sie die Erde erleben. Wie wird sie aussehen? Werden sie auch so ein unbeschwertes tolles Leben führen können wie ich?
Es schießen mir Tränen in die Augen und ich weiß es wird Zeit etwas zu ändern. Wir Menschen können uns so dankbar schätzen auf dieser Erde leben zu dürfen und was machen wir? Wir zerstören sie. Die Erde, die Natur, unser Leben bzw. das der nächsten Generationen.

R20 Austrian World Summit

Seit 3 Jahren findet nun der Kongress zum Thema Klimaschutz in der Wiener Hofburg statt und dank Sodastream durfte ich dabei sein und den Worten von vielen interessanten Speakern, unter anderem Klimaaktivist Greta Thunberg, Bundespräsident Van der Bellen und Arnold Schwarzenegger der sich seit Jahren für den Klimaschutz einsetzt lauschen. Es ist eigentlich erschreckend, denn wir wissen alle, dass es Zeit wird etwas zu ändern und dass wir auf die Zeichen hören müssen, doch oft ist es die Gemütlichkeit oder auch die Gewohnheit, die uns all diese Dinge schnell wieder vergessen lassen. Dieser Tag hat mich ziemlich wachgerüttelt und gezeigt dass wenn wir nicht alle handeln, können wir den Kreislauf irgendwann nicht mehr aufhalten und unsere wunderschöne Welt wie wir sie heute kennen, wird es so nicht mehr geben.  Ja das klingt vielleicht alles sehr hart, aber so sieht die Wirklichkeit aus und irgendwie macht mir das doch Angst.

Plastikflaschen adé dank Sodastream

Sodastream war offizieller Partner bei diesem Kongress und hat mit der „Sunken World“ vor der Wiener Hofburg sehr gut gezeigt, welches eines unserer größten Probleme ist – Plastik. Die Erde versinkt darin und es ist erschreckend wenn man alleine die Anzahl an PET-Flaschen vor Augen hat die jährlich in Österreich im Umlauf sind. Pro Haushalt fallen pro Woche bis zu 20 Plastikflaschen an und wenn man das hochrechnet ist das enorm. 40 000 Tonnen PET-Flaschen und das zeigt sehr deutlich, dass sich hier schleunigst etwas ändern muss. SodaStream sagt der Getränkeindustrie den Kampf an und bewegt sich auf jeden Fall in die richtige Richtung. Auch beim R20 Austrian World Summit zeigte, Ferdinand Barckhahn, CEO SodaStream Dach wie wichtig es ist, dass wir gemeinsam etwas verändern können und dass es in unserer Hand liegt etwas gegen die Mengen an Plastikmüll zu tun.

Stand Up. Stand Up for Climate Change!

Ferdinand Barckhahn

So kann mit einer Sodastream Maschine, die Leitungswasser in Sprudelwasser verwandelt, so einiges an Plastik vermieden werden. Pro Jahr kann also eine Familie zwischen 2000-3000 Flaschen bzw. Dosen sparen und das ist eine enorme Menge. Mein Freund hat schon ziemlich lange eine SodaStream Maschine zu hause und hat mich mit seiner Begeisterung angesteckt und so musste vor einigen Wochen auch bei mir eine einziehen. Ich für meinen Teil habe eigentlich immer meine eigene Trinkflasche mit dabei. Erwische mich aber selber oft, dass ich gerne etwas mit Sprudel haben möchte und so ist das jetzt kein Problem mehr und es kann einiges und unglaublich einfach Plastik eingespart werden. Natürlich möchte ich auch in anderen Bereichen mehr Plastik einsparen, aber Dank Sodastream trage ich hier schon meinen kleinen Teil dazu bei ohne wirklich viel dafür zu tun.

Jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein guter.  

Der Austrian World Summit hat irgendwie etwas in mir ausgelöst und mich zum Umdenken gebracht. Ich für meinen Teil möchte hier endlich mehr handeln und nicht mehr wegschauen. Ich bin alles andere als ein gutes Beispiel und ziehe meinen Hut vor Menschen, die so viel für die Welt, die Menschheit, die Umwelt leisten. Ich bewundere diese Menschen, die irgendwie alles so einfach umsetzen und ein nachhaltiges Leben führen. Doch ich muss auch sagen, diese Menschen stecken auch an. Mittlerweile folge ich wirklich einigen Accounts die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen und diese Menschen motivieren mich auch etwas für die Umwelt zu tun.

Ich weiß es wird Zeit gewisse Dinge zu ändern und zwar sofort. Mein Problem war immer ganz oder gar nicht. Ich habe versucht komplett auf tierische Produkte zu verzichten, weniger Müll zu produzieren und weniger zu Fliegen. Nach kürzester Zeit war ich doch ziemlich frustriert und habe das Handtuch geschmissen. Natürlich wäre es super für die Umwelt, wenn wir alle von heute auf morgen alles umstellen, doch kaum jemand ist in der Lage sein Leben von heute auf morgen um 360 Grad zu ändern. Ja und wenn wir uns ehrlich sind muss man das auch gar nicht, denn von allem weniger ist immer noch besser als gar nichts. Wenn jeder Mensch seinen kleinen Beitrag beiträgt, können wir die Welt schon um einiges besser machen. Wie eine Followerin sehr schön von mir gesagt hat, wir brauchen nicht 3% der Menschen die alles richtig machen, sondern 100% der Menschen die einen Schritt nach dem anderen machen.

Wichtig ist einfach dass wir uns alle an der eigenen Nase nehmen und handeln müssen. Besser gestern als morgen, denn irgendwann ist es vielleicht zu spät. Und unser Weg beginnt mit dem ersten Schritt und jeden Schritt den jeder einzelne macht, kommt dem Ganzen zu Gute und bringt uns dem Ziel die Erde für zukünftige Generationen weiterhin lebenswert zu erhalten, näher.

Vor kurzem hat mir eine liebe Leserin eine tolle Nachricht geschrieben und mir erzählt was sie tut um ein bisschen nachhaltiger zu leben. Da ich diese Idee von ihr wirklich gut fand und auch selber umsetzen möchte, dachte ich mir vielleicht gefällt sie ja auch jemanden von euch. Jeden Monat nimmt sie sich eine Sache vor die sie besser machen möchte, eine Sache die zu einem nachhaltigeren Lebensstil beitragen. Sei es Mülltrennen, Auf Plastikflaschen zu verzichten, kein Fleisch mehr zu essen oder nur noch Naturkosmetik zu verwenden. Eine Sache die unserer Umwelt zu gute kommt. Ja es sind kleine Schritte, aber besser kleine Schritte in die richtige Richtung als gar keine. Und irgendwann wird man sehen was man schon alles verändert hat und dass die Schritte die man getan hat gar nicht so klein sind wie man eigentlich dachte.

Hollersirup ohne Industriezucker leicht gemacht. 

Ja und wenn wir schon dabei sind, verrate ich euch auch was ich mir in diesem Monat vorgenommen habe. Neben dem Verzicht auf Plastikflaschen, möchte ich auch mehr mit offenen Augen durch die Natur gehen und Dinge auch einfach mal selber machen. Momentan blüht der Holler vor meiner Haustür, also habe ich mir den kleinen Tobi geschnappt und habe bei unserem morgendlichen Spaziergang gleich ein paar Blüten gesammelt und zu einem leckeren Hollersirup verarbeitet. Meiner Meinung nach gibt es nämlich nichts besseres, als ein eisgekühltes Holler-Soda. Ja und wenn man den Sirup dazu auch noch selber gemacht hat, schmeckt es gleich noch besser. 

Zutaten

  • 10 -15 Holunderblütendolde
  • 1 Zitrone
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 1,7 Liter Wasser
  • 350ml Agavendicksaft

Zubereitung

Alle Zutaten in ein großes Gefäß geben und für ca 24h Stunden ziehen lassen. zwischendurchumrühren nicht vergessen. Mit einem Tuch abseihen oder durch ein Sieb gießen, aufkochen und in Flaschen abfüllen. Kalt stellen, mit Soda aufspritzen, Eiswürfeln und eine frische Zitronenscheibe dazu und genießen.

5 Kommentare

  1. Sarah
    10/06/2019 / 7:57 PM

    Toller Artikel zu einem sehr wichtigen Thema! Würde mich sehr freuen, wenn du in den nächsten Monaten das Projekt fortführst und uns davon berichtest :)
    Liebe Grüße
    Sarah

  2. 11/06/2019 / 3:39 PM

    Bei den ersten Worten hatte ich einen kleinen Kloß im Hals – positiv! Worte die treffen, ansprechen und mitreißen. Momentan ist eine starke Entwicklung in Richtung Sustainability zu erkennen, es scheint ein Hype und „in“ zu sein nachhaltig Müll zu reduzieren und bewusster, regionaler sich zu ernähren. Ich kann mir keinen schöneren Trend vorstellen – als solch einen für alle positiven.

    Danke fürs nochmal erinnern, zurück ins Gedächtnis rufen, motivieren, mitreißen und bestärken.

  3. 12/06/2019 / 4:18 PM

    Toller Artikel, danke für’s Teilen !! Es ist so schön zu sehen, dass immer mehr Menschen sehen, dass es nicht gleich darum geht, ALLES auf EINMAL zu ändern. Sondern Stück für Stück. Danke dir, und auch für das Holler-Rezept, probier ich morgen gleich aus :)

  4. 23/06/2019 / 10:33 PM

    Liebe Nina,
    ein wirklich toller Beitrag und ein sehr wichtiges Thema! Ich versuche auch mir einen nachhaltigeren Lebensstil anzueignen. Und auch wenn es kleine Schritte sind, sind es wichtige und notwendige Schritte in die richtige Richtung!

    Meine Mama macht auch jedes Jahr Holundersirup und ich liebe ihn. Schmeckt einfach so viel besser als der gekaufte! :)

    Liebste Grüße,
    Bianca
    https://www.herzmelodie.com

  5. 01/07/2019 / 7:28 PM

    Ein wirklich großartiger Artikel und so wahr! Ich habe auch vor knapp zwei MOnaten angefangen, vor allem auf weniger Plastik zu achten. Zum Beispiel gbits jetzt meistens Leitungswasser oder wenn dan Glasflaschen, ganz selten mal die Mehrweg-Plastikflaschen. Die PET-Einweg-Dinger sind aber vorbei. Und ich bin bereits bei fast allen Bad-Produkten auf feste Varianten oder Varianten von kleinen Labels mit Recycle-System der Verpackung (man schickt zurück und sie verarbeiten die leeren Packungen direkt zu neuen) oder Labels mit Glasflaschen umgestiegen. Fahre mit dem Bus oder mit dem Fahrrad zur Arbeit und lasse das Auto möglichst oft stehen solche Dinge – wie du so schön sagst, jeder muss irgendwo anfangen, dann können wir schon so viel mehr schaffen!

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