Travel Diary – Barcelona

Den Sommer über war ich dieses Jahr eigentlich so gut wie immer in Österreich unterwegs und muss gestehen, ich habe mich schon richtig nach Sonne, Strand und Meer gesehnt. Deshalb war ich umso glücklicher, als es Anfang September für mich gemeinsam mit der Airline LEVEL nach Barcelona ging. Gutes Essen, ein bisschen durch die Stadt flanieren und natürlich ganz viel Strand und Sonne – was will man mehr.

Ich muss ja gestehen Barcelona und ich das ist so eine Sache, denn wir haben ein bisschen gebraucht bis wir wirklich warm wurden. Bei meinem allerersten Besuch vor 6 Jahren wusste ich noch nicht genau was ich von dieser Stadt halten sollte. Doch mittlerweile mag ich die spanische Großstadt unheimlich gerne. Oft muss man einfach ein bisschen genauer hinschauen um den Charme eines Ortes zu erkennen. Ja und die Kombination aus Stadt und Meer ist halt einfach unschlagbar. Da ich viele der typischen Sehenswürdigkeiten in Barcelona schon kannte, beschlossen wir uns einfach treiben zu lassen und die Stadt mal ein bisschen anders zu erkunden. Ohne Plan ging es einfach mal ab ins Getümmel.

Die Anreise

Das schöne an Barcelona ist, dass es auch im September noch angenehm warm ist und man in knapp 2,5 Flugstunden von Wien den Flughafen El Prat erreicht. Geflogen sind wir wie schon erwähnt mit der Fluglinie LEVEL, wo alles unkompliziert und reibungsfrei funktioniert hat. Da wir auch einen Ausflug ans Meer zum Kiten geplant hatten, wurde im Vorhinein noch ein Sportgepäck angemeldet und auch das hat alles ohne Probleme geklappt. Schnell eingecheckt, Gepäck abgegeben und schon konnten wir uns zurücklehnen und uns auf ein paar schöne Tage in der Sonne freuen. Neben den freundlichen Flugbegleiterinnen und dem Gratis 10 Kilo Handgepäck ( schon beim Basic dabei), war mein Highlight auf jeden Fall der USB-Stecker unter dem Sitz im Flieger. Wer kennt das Problem mit dem leeren Akku nicht und vor allem im Flugzeug möchte man dann vielleicht Musik oder einen Podcast hören, aber gleichzeitig auch das Handy nicht leer saugen. Deshalb ist der USB-Anschluss echt praktisch, so kommt man mit vollem Smartphone in Barcelona an und kann gleich die ersten Fotos schießen oder den Weg in die Stadt navigieren. 

Fortbewegung & Unterkunft 

Vom Flughafen kommt man eigentlich am Schnellsten und vor allem auch Günstigsten mit dem Zug in die Stadt. Mit Sportgepäck ist das aber immer ein bisschen mühsam und deshalb sind wir mit dem Taxi gefahren. Kostet zwar mehr (ca. 38 Euro) aber es ist mit mehr Gepäck einfach entspannter. 
In der Stadt selber kann man natürlich mit der U-Bahn fahren, was wir anfangs auch vor hatten. Doch dann entdeckten wir die coolen Elektrovespas die nicht nur günstig sind, sondern man kommt damit auch wirklich flott von A nach B. Obendrauf macht es auch noch Spaß und man sieht viel mehr von der Stadt. 

Damit wir nicht gleich am ersten Tag schmerzende Füße vom vielen Gehen haben, wurden die Longboards eingepackt, denn Barcelona ist eine richtige Skate-Stadt und man kann mit dem Board ganz entspannt durch die Stadt cruisen. 

Gewohnt haben wir im Gracia Viertel im Guesthouse Casa Maca. Ein sehr nettes kleines gemütliches Hotel. Es handelt sich zwar um Doppelzimmer oder Zimmer für 3 Personen, aber das Guesthouse hat trotzdem ein bisschen Hostel Charakter. Nichtsdestotrotz eine kleine gemütliche Unterkunft, in guter Lage und einem überschaubaren aber guten Frühstücksbuffet. Mehr braucht es aber auch gar nicht für einen Citytrip, weil ich es liebe gleich in der Früh loszugehen und Cafe’s und Frühstückslokale zu entdecken.

Where to Eat

Gutes Essen spielt auf Reisen bei mir eine doch sehr große Rolle. Normalerweise durchforste ich auch tagelang Instagram und das Internet nach coolen Restaurants und Cafés. Dieses Mal wollte ich mich aber einfach mal treiben lassen und schauen wo es uns hin verschlägt. Die klassischen Hotspots findet man ja doch schon überall. Ich habe zwar kurz vorher doch noch spontan auf Instagram nach Tipps gefragt, wollte diese einfach noch zur Sicherheit in petto haben. 


Citizen
Café Diese Frühstücklocation habe ich durch Zufall entdeckt, weil ich nach etwas gesucht habe, was nicht so weit entfernt ist. Man möchte ja seine Energie ein bisschen sparen. Ein wirklich nettes Lokal, mit super netten Personal und gutem Essen. Sehr geflasht war ich von den Pancakes mit Rührei, Speck und Ahornsirup – ja klingt richtig schräg, hat aber unglaublich gut geschmeckt. Auch die hausgemachten Limonaden sind sehr zu empfehlen. 

Kale & Flax: Dieses Restaurant wurde mir einige Male empfohlen und eigentlich hatten wir es nicht wirklich auf unserer Liste. Doch dann sind wir zufällig daran vorbeigelaufen, hatten Hunger und haben dann spontan beschlossen eine Mittagspause einzulegen. Eine wirklich gute Entscheidung, denn das essen war unglaublich gut und am liebsten wäre ich den ganzen Tag sitzen geblieben und hätte mich durch die viel zu große Speisekarte getestet. Mein absolutes Highlight war übrigens der hausgemachte Kombucha.

Palosanto –  diese entzückende Tapas Bar ist zwar in der Nähe der viel besuchten La Rambla, von außen doch eher unscheinbar. Das Lokal war zwar wirklich gut besucht und wir mussten auch auf einen Tisch warten, aber nach nicht mal 10 Minuten hatten wir ein gemütliches Plätzchen im hintersten Eck des Lokales ergattert. Das Essen war wirklich unglaublich gut, auch der Sangria ist sehr zu empfehlen. Sehr lecker war der Oktopus, Pan de Tomato und die Creme Catalan. Lustig fand ich auch, dass man einen Zeichenblock und Stifte am Tisch liegen hat uns sich verewigen kann. 

Tapas Mirilla – Auch hier sind wir eher zufällig gelandet. Eigentlich wollten wir woanders hin, aber die Schlange war einfach so lang und wir schon fast am verhungern, deshalb sind wir spontan in die nächste Tapas Bar gegangen die nett ausgesehen hat. Ja und so haben wir diesen gemütlichen Ort entdeckt. Wir haben unheimlich gut gespeist und einen schönen Abend in dieser urigen Tapas Bar genossen. Die Kroketten waren so gut, dass wir gleich noch eine Portion bestellen mussten. Dazu gab es ein Gläschen Tinto de Verano, denn das sollte man auch unbedingt mal probiert haben.

FOC BCN – Wer Lust auf mexikanisches Essen hat dem kann ich dieses leckere Restaurant in Barceloneta nur wärmstens empfehlen. Ein gemütlicher Gastgarten, super nette Kellner und echt ausgezeichnetes Essen. Ja und auch hier war der Tinto de Verano sehr lecker und sehr zu empfehlen. 

 

What to Do

Die ganzen Klassiker wie Park Güell, Sagrada Familia, Picaso Museum und La Rambla findet man sowieso in jedem Reiseführer und auf unzähligen Seiten im Internet, deshalb habe ich hier noch eine Liste mit meinen persönlichen Tipps für Barcelona.

  • Ab an den Strand und mit dem Longboard oder dem Rad an der Promenade entlang fahren und unbedingt auch die großen Surfshops besuchen.
  • Am Hafen entlang spazieren und Schiffe schauen. Es ist unglaublich was dort für riesige Boote liegen. Besonders spannend ist es wenn man die Namen googelt und ein bisschen nachliest wem welches Boot gehört.
  • Unbedingt mit den Elektrovespas durch die Stadt. App herunterladen, anmelden, Vespa suchen und los geht es.
  • Der Sonnenuntergang bei Bunkers del Carmel soll der schönste überhaupt sein. Wir waren zwar sehr in der Nähe und haben den Ausblick und die Stimmung über der Stadt sehr genossen, aber aufgrund von Navigationsschwierigkeiten meinerseits, haben wir es nicht bis zu dem Aussichtspunkt geschafft. Achtung kleiner Tipp: Man kann auch einfach hinaufspazieren und nein, mit der Elektrovespa darf man auf diesem Weg nicht fahren.
  • Schaut euch unbedingt kurz vorher den Veranstaltungskalender an, vielleicht ist ja irgendein cooles Event oder Konzert. Wir waren zum Beispiel spontan am Billie Eilish Konzert und ihre gesangliche Leistung war zwar nicht die beste, aber es zwar trotzdem ein cooles Erlebnis und ein richtig lustiger Abend.
  • Einige richtig coole Vintage Shops findet man zum Beispiel in El Raval. Ein wirkliches Szeneviertel. Vor allem im Ausland shoppe ich gerne in Second Hand Läden oder kleinen lokalen Shops. Ein paar Vintage Stores: Flamingo Vintage Kilo – M.O.T.E.L – Club80s – La Font – Holala!
  • Die Stadt in Laufschuhen erkunden. Ich liebe es am Morgen, wenn noch alles schläft durch die Nachbarschaft zu laufen.
  • Ein Auto mieten und die Strände rund um Barcelona erkunden. Der Strand von Barceloneta ist zwar schön, aber es ist doch sehr viel los. Deshalb haben wir uns ein Auto gemietet und sind südlicher den Wind hinterher gefahren. Ab Ende September kann man übrigens auch direkt und rund um Barcelona Kiten und wenn ein Swell kommt, gibt es sogar Wellen direkt am, Stadtstrand. Also am besten die Ausrüstung einpacken und einen Tag ein Kontrastprogramm zur Stadt einschieben. Wir waren einen Tag in Sant Carlos de La Rapita, ein schöner menschenleerer Strand. Perfekt zum runterkommen, entspannen und ein bisschen sporteln.

Noch mehr Tipps von mir findet ihr auf dem Blog von LEVEL.


3 Kommentare

  1. 20/09/2019 / 4:23 PM

    Richtig schöne Bilder! Ich finde Barcelona. zwar schön, aber es ist eine der wenigen Städte, in die ich nicht nochmal fahren würde. Einmal gesehen und das reicht mir… Aber es hat auf jeden Fall viel zu bieten!
    Liebe Grüße,
    Sandra

  2. Olivia P.
    24/09/2019 / 10:26 AM

    Ich war auch gerade (bereits zum dritten Mal) in Bracelona und habe die Zeit wieder sehr genossen. Einfach eine tolle Stadt. Von den Bunkers del Carmel hat man wirklich eine grandiose Aussicht – sowohl tagsüber als auch bei Sonnenuntergang. Und außerdem sind dort fast keine Touristen – echt empfehlenswert!

  3. 28/09/2019 / 9:31 PM

    Wow, was für tolle Eindrücke und Inspirationen! Ich war leider noch nie in Barcelona, möchte aber auch unbedingt einmal hin. Deine Fotos machen gleich noch mehr Lust :-)

    Liebe Grüße,
    Alice Christina von http://www.alicechristina.com

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