5 Tage Saftkur – Eure Fragen

Wer mir hier schon länger folgt, weiß dass ich ab und an gerne Mal eine Saftkur einlege. Meistens einmal im Frühjahr und einmal Herbst/Winter, weil es mir einfach Spaß macht mich zu challengen und es mir gut tut. Ich habe von 3-7 Tagen schon alles ausprobiert und ihr findet hier auf meinem Blog auch schon den einen oder anderen Bericht dazu wie es mir bei den einzelnen Kuren ergangen ist.
Dieses Mal habe ich mir gedacht werde ich den Beitrag aber ein bisschen anders gestalten und eure Fragen zu diesem Thema beantworten, denn ich möchte ja dass ihr den größten Mehrwert aus diesen Beitrag habt.

Wie viele Säfte trinkst du pro Tag ? Wie viel kostet so eine Saftkur? Welche Säfte (Inhalt) gibts pro Tag? Wie sehen denn die Nährwerte aus?

Ich habe meine Saftkur wie so oft mit Pure Delight gemacht, weil ich hier immer gute Erfahrungen gemacht habe und mir die Säfte einfach gut schmecken. Das ist ja das Wichtigste, denn wenn man schon auf feste Nahrung verzichtet, muss man die Obst- und Gemüsesäfte auch gerne trinken. Pure Delight bietet neben der klassischen Saftkur, die aus fünf Säften und einer Nussmilch (je 440ml) besteht, auch eine Kombination aus Säften und Suppe an, die sich vor allem in der kalten Jahreszeit gut eignet. Diese zwei Arten sind so die Hauptkuren die es gibt und es gibt dann noch die Möglichkeit zwischen Pure Green und Pure Veggie zu wählen.
Da mir fünf Tage nur grüne Säfte doch ein bisschen zu heavy ist, habe ich mich für drei Tage normale Juice Delight Kur und zwei Tage Juice & Soup entschieden. So hat man auch ein bisschen Abwechslung.
Ich hatte am Morgen immer eine leckere Limonade, dann vier Obst- und Gemüse Säfte und am Abend eine leckere Nussmilch. An meinen Suppentagen gab es nur vier Säfte, aber dafür am Abend eine leckere warme Gemüsesuppe. Die detaillierte Nährwert-Tabelle habe ich euch HIER verlinkt. Der Preis einer Saftkur variiert je nach Länge und Art, deshalb kann ich das pauschal nicht beantworten. Natürlich ist so ein Cleanse nicht billig, aber es steckt auch einiges an Arbeit und Obst und Gemüse in den Säften und natürlich macht man das auch nicht alle Tage. Alle Preise findet ihr HIER.

Sind die Säfte vegan? Die Säfte sehen so dünnflüssig aus. Wie ist die Konsistenz wirklich?

Ja die Säfte sind vegan, glutenfrei und natürlich. Ohne künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe und ohne Zuckerzusatz. Die Konsistenz ist wie ein normaler Fruchtsaft. Es handelt sich hier nicht um Smoothies oder so, sondern um kaltgepresste Obst- und Gemüsesäfte. Die Säfte werden nicht erhitzt und nicht pasteurisiert, denn je frischer und unbehandelter ein Saft ist, desto nährstoffreicher und besser ist er für den Körper. Aus diesem Grund sind die Säfte aber auch nur begrenzt haltbar, was aber nicht schlimm ist, denn eine Saftkur macht man im Idealfall sowieso in einem durch.

Ich habe auch mal eine Saftkur probiert, habe aber wahnsinnig Kopfweh bekommen. Seitdem traue ich mich nicht mehr so richtig ran. Hattest du das auch schon mal? Und fühlst du dich danach viel besser?

Ich muss sagen, bis jetzt hatte ich eigentlich selten Kopfschmerzen während einer Saftkur. Auch dieses Mal bin ich verschont geblieben. Das hat aber wahrscheinlich sehr viel mit meiner Ernährung zu tun. Ich für meinen Teil esse eigentlich kaum Zucker (außer er ist wo versteckt) und versuche sehr viel Obst und Gemüse zu essen. Außerdem trinke ich Kaffee auch nur für den Genuss und nicht jeden Morgen.
Es ist aber ganz normal, das es zu Begleiterscheinungen wie zum Beispiel Kopfschmerzen kommen kann. Das kommt ganz auf die Ernährung an und auch wie man sich darauf vorbereitet. Damit es für den Körper nicht eine allzu große Umstellung ist sollte man ihn die Tage vorher schon ein bisschen darauf einstellen. Keine schweren Sachen mehr zu sich nehmen, zu Obst und Gemüse greifen und auf tierisches Eiweiß, Weizen, Zucker, Alkohol, Nikotin und Kaffee weitestgehend verzichten. Umso besser man sich vorbereitet umso einfacher ist so ein Juice Cleanse meiner Meinung nach. Jedoch kann man das natürlich nie genau sagen, weil jeder Körper ist anders und reagiert auch unterschiedlich. Ich für meinen Teil fühle mich nach so einer Kur immer besser ja. Erstens bin ich stolz dass ich es durchgezogen habe und man fühlt sich „leichter“. Also nicht aufgebläht oder sonst irgendwas.

Mich würde interessieren wieso man das macht, wenn es ja keine Belege gibt, dass das wirklich „sinnvoll“ ist? 

Ich für meinen Teil mache diese Saftkur ein bis zweimal im Jahr ganz gerne, weil ich mich einerseits gerne selber challenge, es meinem Körper gut tut und mir die Säfte gut schmecken. Ich nutze diese Tage auch immer sehr gerne um meinem Körper eine Pause zu gönnen, bzw. noch genauer hinzuhören. Bei meiner ersten Saftkur vor einigen Jahren habe ich geglaubt ich müsse auf Teufel komm raus unbedingt Sport machen, was aber totaler Quatsch ist. Es ist unheimlich wichtig in diesen Tagen ganz genau hinzuhören und wenn man sich schlapp fühlt und müde ist, sollte man sich auch diese Ruhe gönnen. Es ist nicht nur eine kleine Auszeit für den Darm, sondern auch für den ganzen Körper.
Wer sich fragt ob so eine Saftkur zum Abnehmen geeignet ist, dem würde ich persönlich sagen eher Nein. Man hat während der Kur und kurz danach einen extrem flachen Bauch und verliert vielleicht den einen oder anderen Kilo. Jedoch ist das nicht auf Dauer, denn man verliert in den Tagen hauptsächlich Wasser und die verlorenen Kilos sind schnell wieder oben.

Hat man trotz der Säfte ein Hungergefühl oder wird das damit ganz gut gestillt? Hast du Heißhungerattacken während der Kur? Hut ab, ich bin sehr skeptisch, ob ich das durchhalten würde 

Also ich muss sagen, dass ich während der Kur nicht wirklich Hunger hatte. Man trinkt alle zwei Stunden einen Saft und dazwischen gibts Tee und Wasser. Ich finde das sättigt eigentlich ganz gut. Natürlich kann es vor kommen dass man Heißhunger auf unterschiedliche Sachen hat, aber da muss man einfach stark bleiben. Ich für meinen Teil bin ein großer Fan der Nussmilch, die man am Abend trinkt, denn die macht richtig glücklich und danach hat man nicht das Gefühl dass einem irgendetwas fehlt. Dieses Mal war es für mich aber ein bisschen schwerer als sonst, weil bei mir zwei Familienfeiern am Programm standen. Während es für die anderen Kuchen & Kaffee gab, habe ich meinen Saft und Tee getrunken. Also ja ich hatte Heißhunger, habe mich aber versucht abzulenken und das hat eigentlich ganz gut geklappt. Bei der Saftkur ist aber ein kleiner Guide dabei, was man machen kann, wenn man es gar nicht mehr aushält. Also keine Angst ihr müsst nicht hungern, wenn es gar nicht anders geht.

Hattest du mit Kopfschmerzen zu kämpfen? Wie genau lief das alles ab? Hast du positive Veränderungen gemerkt in der kurzen Zeit? Wie hast du geschlafen? Hattest du viel Energie oder warst du eher schlapp? Fühlst du dich fit/stark genug um auch ganz normal zu sporteln?

Kopfschmerzen hatte ich wie gesagt nicht, was sicher auch mit meiner relativ gesunden Ernährung zusammenhängt. So war es nicht so eine extreme Umstellung für meinen Körper. Ich trinke eigentlich am Morgen ganz oft einen Saft aus dem Entsafter oder einen Smoothie, also war es nicht wirklich was Neues.
Das Energielevel ist eigentlich immer unterschiedlich und hier ist es ganz wichtig, dass man auf seinen Körper hört. Wie schon erwähnt, bei meiner ersten Kur habe ich mir eingebildet unbedingt Sport zu machen und dabei ist es eigentlich wichtig diese Auszeit einfach zu nutzen. Nur weil man ein paar Tage keinen Sport macht geht die Welt nicht unter und deshalb eher hinhören und schauen wie es einem geht. Ich für meinen Teil war dieses Mal schon auch müde und schlapp und habe mir ganz bewusst Pausen gegönnt. Ich habe ab und zu kleine Yogaeinheiten eingelegt, wobei diese eher entspannend und nicht anstrengend waren.
Natürlich kann es auch sein, dass man fit ist und sich stark fühlt, dann kann man auch gerne Sport machen. Jedoch würde ich es trotzdem nicht übertreiben. Nach den fünf Tagen haben ich mich wirklich gut, fit und leichter gefühlt und mein Freund meinte sogar, dass meine Haut richtig strahlt.

Hälst du dich trotzdem an die 8:16 wie beim intermittierenden fasten?

Nein natürlich nicht, das würde auch nicht wirklich funktionieren, bzw. wäre die Kur dann sehr schwer. Zum Thema intermittierendes Fasten muss ich aber sagen, dass ich mich auch in meinem normalen Alltag nicht wirklich streng daran halte. Ich versuche einfach auf meinen Körper zu hören. Ich esse wenn ich Hunger habe und ja es kommt sicher öfters mal vor, dass ich 16 Stunden nichts esse, aber es gibt auch genauso viele Tage wo das nicht so ist.

Ich hab schon ein paar mal gelesen, man sollte den Körper davor entleeren, mit Bittersalz und so. Hast du das auch gemacht?

Ja das kann man machen und ist wahrscheinlich sogar wirklich gut, muss man aber nicht. Ich habe die Tage vor der Kur am Morgen Flohsamenschalen genommen, da diese die Darmtätigkeit anregen und den Darm auch reinigen. Außerdem haben sie viele Ballaststoffe und unterstützen den Darm gut bei der Verdauung.

Wieviel Wasser/Tee trinkst du während der Kur?

Das kann ich so gar nicht wirklich beantworten, weil ich nicht darauf geachtet habe. Wasser habe ich eigentlich kaum getrunken, wenn nur am Morgen ein Glas nach dem Aufstehen. Zwischen den Säften gab es meistens eine Tasse Kräutertee, wobei ich diese auch mal ausgelassen habe, weil ich einfach voll war. Auch hier ist es wichtig, dass man einfach auf den Körper hört und trinkt wenn man Durst hat. Zu viel trinken ist ja bekanntlich auch nicht so gut.

Musst du in den nächsten Tagen auf Produkte verzichten & sozusagen deinen Magen/Darm „aufbauen“ und gewöhnen? oder ist dein Körper sozusagen wieder komplett bereit „Schweinsbraten&Sauerkraut“ zu verdauen?

Natürlich sollte man auch die Tage nach der Kur nicht gleich alles essen auf das man Lust hat, sondern langsam wieder anfangen. Wenn man nämlich gleich wieder in alte Muster fällt, riskiert man dass man die positiven Effekte mit einem Schlag zu nichte macht und dem Körper sogar schadet. Es kann zu Verstopfungen oder Durchfall kommen. Deshalb auch hier langsam und leicht Essen. Wenn man mit Pure Delight eine Saftkur macht, bekommt man aber einen ausführlichen Guide der dich ganz genau auf die Kur vorbereitet und dir Tipps für danach gibt. Man ist hier in guten Händen und wenn man sich an gewisse Dinge hält kann nichts falsch gehen und die Saftkur ist ein Kindergeburtstag.

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